Allgemeine Berichte | 09.01.2023

Neue Anlaufstelle im ehemaligen VHS-Café eingerichtet

Kürzere Wege für den Wohngeldantrag in Neuwied

Mit Inkrafttreten des neuen Wohngeld-Plus-Gesetzes eröffnete die Wohngeldstelle ein neues Frontoffice im ehemaligen VHS-Café. Oberbürgermeister Jan Einig (li.) und Bürgermeister Peter Jung (mittig) danken dem Team um Amtsleiterin Regina Berger (4.v.li.) und Sandra Mette (2.v.li.) für ihren Einsatz zugunsten der Bürgerinnen und Bürger Neuwieds. Quelle: Stadt Neuwied

Neuwied.Seit Anfang des Jahres haben Neuwieder Bürgerinnen und Bürger eine neue Anlaufstelle, um Wohngeld zu beantragen. Auch ohne Terminvergabe werden sie im Frontoffice der Wohngeldstelle zu den gewohnten Öffnungszeiten des Sozialamtes beraten und bei der Antragstellung unterstützt. Zu diesem Zweck wurde das ehemalige VHS-Café in der Heddesdorfer Straße 33 zwischen den Jahren umgestaltet.

„Zum 1. Januar 2023 haben sich einige Gesetze geändert, sodass voraussichtlich deutlich mehr Haushalte Unterstützung erhalten können“, berichtet Oberbürgermeister Jan Einig. „Wir möchten unseren Bürgerinnen und Bürgern einen niederschwelligen Zugang ermöglichen angesichts der teils sehr kurzfristig bekanntgegebenen gesetzlichen Neuregelungen“, ergänzt er nicht ohne Kritik.

In Sachen Wohngeld ist die Stadtverwaltung schon gut aufgestellt. In Erwartung zahlreicher neuer Anträge habe man aufgestockt, berichtet Bürgermeister und Sozialdezernent Peter Jung: „Wir sind personell vorbereitet und haben keinen Antragsstau.“ Für die zügige Bearbeitung appelliert er jedoch: „Versuchen Sie bitte, die nötigen Unterlagen möglichst vollständig mitzubringen. Je besser Sie vorbereitet sind, desto detaillierter kann die Beratung erfolgen.“

Informationen zum Wohngeld und die Antworten auf häufige Fragen stellt das zuständige Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen unter www.bmwsb.bund.de/wohngeld-plus zur Verfügung. Fragen zum Thema können außerdem per E-Mail an wohngeld@neuwied.de gestellt werden oder während der Öffnungszeiten telefonisch unter Tel. (0 26 31) 80 27 87, der neuen Wohngeld-Hotline in Neuwieds Sozialamt. Das Team kann außerdem Hinweise geben, welche ergänzenden finanziellen Hilfen geprüft werden könnten.

Pressemitteilung der Stadt Neuwied

Mit Inkrafttreten des neuen Wohngeld-Plus-Gesetzes eröffnete die Wohngeldstelle ein neues Frontoffice im ehemaligen VHS-Café. Oberbürgermeister Jan Einig (li.) und Bürgermeister Peter Jung (mittig) danken dem Team um Amtsleiterin Regina Berger (4.v.li.) und Sandra Mette (2.v.li.) für ihren Einsatz zugunsten der Bürgerinnen und Bürger Neuwieds. Quelle: Stadt Neuwied Foto: Maxie Meier

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