Im Kirmes-Festzelt der Freiwilligen Feuerwehr Bad Neuenahr herrschte Hochbetrieb
Kult-Spießbraten, Reibekuchen und Kölsche Tön
Auch der bayrische Abend gefiel den Gästen
Bad Neuenahr. Neben den obligatorischen Fahrgeschäften und verschiedenen Kirmesattraktionen ist das Festzelt der Freiwilligen Feuerwehr Jahr für Jahr ein echtes Highlight der Neuenahrer Kirmes und bei den Gästen unbestritten längst Kult. Eine Tatsache die in der wohl einmaligen Mischung aus bester Partystimmung, erstklassiger Livemusik und leckerem Essen begründet liegt. Ein Kirmesbesuch ohne Spießbraten und Reibekuchen bei der Feuerwehr? Für viele Besucher absolut undenkbar. Das Kirmestreiben im Festzelt konnte sich auch heuer wieder sehen und hören lassen und begann mit einem kölschen Abend samt stilechter Deko und passenden kölschen Tön der Formation „Cover Colonia“, die praktisch jeden Hit und Klassiker der Domstadt vor vollem Haus auf Lager hatten. Am Kirmessamstag ging es thematisch einige hundert Kilometer weiter gen Süden, widmete man sich doch diesmal ganz den akustischen und lukullischen Genüssen des Freistaats Bayern – frisch gezapftes Bayern-Bier und satte Blasmusik der Musikfreunde Lantershofen inklusive. Mancher Gast nutzte die Gunst der Stunde, um die „Krachlederne“ oder das Dirndl pünktlich zum Beginn der Oktoberfestsaison auszuführen, bevor „DJ Buddy“ die Stimmung anheizte.
Am Sonntag durfte natürlich der Frühschoppen ebenso wenig fehlen, wie nachmittags der selbst gebackene Kuchen der Feuerwehrfrauen. Tags darauf wurde das Feuerwehrzelt von zahlreichen örtlichen Vereinen, Firmen, Institutionen und Behörden frequentiert, die sich Tische gesichert hatten und mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zünftig Kirmes feierten. Das Höhenfeuerwerk am Dienstag bedeutete auch für die Neuenahrer Wehrleute um Löschzugführer Richard Lindner, die etliche ehrenamtliche Arbeitsstunden in Aufbau und Dekoration des Festzeltes investierten, den Kirmesschlusspunkt.
