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Zahl der Corona-Infektionen in der Region weiter steigend

Kulturelles Leben kommt wegen Coronavirus zum Stillstand

Kulturelles Leben kommt wegen Coronavirus zum Stillstand

Foto: Marcus Gloger / FH Koblenz

18.03.2020 - 08:34

Region. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuen Corona Virus in der Region steigt. Alle Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz wurden bis nach den Osterferien, 20. April, geschlossen, Unis und Hochschulen verschieben den Vorlesungsbeginn, Veranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben. Mittlerweile sind alle Veranstaltungen über 75 Personen verboten. Selbst Gotteshäuser öffnen sonntags nicht mehr ihre Pforten. Die Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus wirken sich immer stärker auf das öffentliche Leben in der Region aus.


2020 kein Rheinland-Pfalz-Tag


Die erste große Absage in der Region war der Rheinland-Pfalz-Tag, der vom 19. bis 21. Juni in Andernach über die Bühne gehen sollte. „Wir haben uns sehr auf den Rheinland-Pfalz Tag in Andernach gefreut. Aber angesichts der unvorhersehbaren Entwicklungen im Zuge der Ausbreitung des Corono-Virus kann ein Fest dieser Größenordnung nicht entsprechend vorbereitet werden. Da das Landesfest in der Vorbereitung viele Kräfte in Andernach und dem Landkreis bindet, die derzeit teilweise rund um die Uhr im Einsatz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus stehen, müssen wir leider die Entscheidung treffen, den Rheinland-Pfalz in diesem Jahr abzusagen“, teilten Landeschefin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Achim Hütten in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.


Weitere Events abgesagt


Nach dem Aus für das Landesfest haben sich wenige Tage später die Verantwortlichen dazu entschlossen, das für Sonntag, 29. März Frühlingsfest zum Auftakt der Geysir-Saison als auch die für das die für das Wochenende, 25. und 26. April geplante Auto- und Freizeitschau und die Gesundheitsmesse abzusagen. „Angesichts der unvorhergesehenen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus führe an diesem Schritt kein Weg vorbei, so der einhellige Tenor von Stadt, Aktionsgemeinschaft Andernach Attraktiv (AAA) und Thomas Manstein, Veranstalter der Auto- und Freizeitschau, für den die Veranstaltung mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.

„Für mich als Veranstalter der Auto- und Freizeitschau sowie der Gesundheitsmesse ist die Lage zum Glück nicht existenzbedrohend, da die Durchführung dieser Veranstaltungen nicht mein Hauptgeschäft ist“, sagt Thomas Manstein. „Natürlich sind bisher in der Vorbereitungszeit einige Kosten entstanden, auf denen ich wohl sitzenbleiben werde. Von der unbezahlten, in die Veranstaltungen investierte Arbeitszeit, einmal ganz abgesehen“, resümiert Manstein.

Nach der Absage der großen und größeren Veranstaltungen, steht mittlerweile nahezu das gesamte kulturelle und öffentliche Leben in der Bäckerjungenstadt still. Alle Veranstaltungen und Kurse der Volkshochschule (VHS) Andernach sind ausgesetzt oder verschoben. So auch der beliebte Mundart-Nachmittag „Ditt on Datt off Annenache Platt“, der für den 21. März geplant war. Von der Schließung der städtischen Einrichtungen sind auch die Andernach.net, Tourist-Information und die Kaffeebar im Geysir-Zentrum betroffen. Die Schließung gilt ab Montag, 16. März, zunächst bis auf Weiteres. Die ursprünglich für den 29. März geplante Eröffnung der Geysir-Saison 2020 wird ebenso bis auf Weiteres verschoben. Die Stadtbücherei, das Hallenbad, alle Sport- und Turnhallen, Bürgerhäuser in den Stadtteilen, das Stadtmuseum und die Mittelrheinhalle sind bis auf Weiteres ebenfalls geschlossen.

Auch das für Sonntag, 29. März geplante Konzert von „De Höhner“ in der Hummerichhalle in Plaidt entfällt. In Mendig wurden in den vergangenen Tagen ebenfalls alle Veranstaltungen und Events abgesagt. Darunter fällt auch die für den 29. März geplante, beliebte Veranstaltung „Frühlingserwachen in Mendig“ mit verkaufsoffenem Sonntag. Betroffen von den Absagen sind auch Veranstaltungen der Comedyreihe KulTour Mendig, da die Laacher-See-Halle, wie alle öffentlichen Einrichtungen in der Stadt Mendig und der Verbandsgemeinde Mendig (VG) vorerst geschlossen bleibt.


Kulturelle Einrichtungen geschlossen


In Koblenz hat Oberbürgermeister David Langner am Freitag eine Allgemeinverfügung erlassen, danach ist die Durchführung von Veranstaltungen und Versammlungen auf dem Gebiet der Stadt mit einer Gesamtpersonenzahl über 75 untersagt. „Alle städtischen kulturellen Einrichtungen bleiben bis vorerst zum 20. April geschlossen“, sagt Dirk Schulz von der Tourist-Information im Forum Confluentes. Davon betroffen seien die Musikschule, die Volkshochschule, das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek, das Theater, alle städtischen Museen sowie alle Sporthallen, die Schwimmbäder und alle Jugendhäuser. „Damit entfallen auch alle deren Veranstaltungen. Auch die Touristinfo im Forum bleibt geschlossen und ist nur noch telefonisch erreichbar“, so Schulz.

„Das Corona-Virus trifft die Veranstaltungsbranche aktuell mit voller Wucht und wird in der Folge weitere Absagen und Verschiebungen mit sich bringen“, sagt Volker Herb, Geschäftsführer der CGM Arena. „Diese sich zuspitzende Situation bringt nicht nur die jeweiligen Veranstalter, sondern auch die Hallenbetreiber, Dienstleister wie Agenturen, Technik- Catering und Personaldienstleistungsfirmen in eine zunehmend schwieriger werdende Lage. Die Umsatzeinbußen werden für alle Beteiligten erheblich sein.“


Absagen und Stornierungen treffen Veranstaltungsbranche hart


Auch Zeltbetreiber, Getränkehandel und freischaffende Künstler und Musiker bringen die vielen Veranstaltungsabsagen in Finanznöte. „Bis Ende Mai sind fast alle unsere Veranstaltungen abgesagt worden“, sagt Michael Juchem, Getränke Michel aus Heimersheim. „Das bedeutet sowohl ihm Zeltgeschäft als auch im Bereich Getränkehandel enorme Umsatzeinbußen“, betont Juchem.

„Die Situation ist extrem frustrierend, Veranstaltungen werden abgesagt - und da sich auf höhere Gewalt berufen wird, gibt es auch keine Storno-Gage“, sagt Kai Kramosta, Comedian aus Nickenich. Für Künstler, Bühnen- und Event-Schaffende sei die gegenwärtige Situation existenzbedrohend. „Löschhubschrauber kaufen, damit Beruhigungstee über Deutschland versprühen - Corona-Hysterie ist nicht mehr zum aushalten“, findet Kai Kramosta.

„Das Coron-Virus beginnt ganz Deutschland fest in den Griff zu bekommen“, so der Koblenzer Musiker und Sänger Django Heinrich Reinhardt. „Für dieses Jahr sind einige interessante und große Konzerte in ganz Rheinland-Pfalz fest terminiert, die nun entfallen oder verschoben werden müssen“, bedauert Reinhardt. „Das verursacht einen enormen Aufwand.“ Ganz besonders habe er sich auf das Konzert in der Geburtsstadt seines Vaters Daweli Reinhardt, das zu dessen 88.ten Geburtstag am 18.Juli im Kurhaus in Wiesbaden stattfinden soll, gefreut. Reinhardt hofft sehr, dass bis dahin alles wieder in geregelten Bahnen verläuft und alle Konzerte wie geplant, stattfinden können. Die Situation sei für ihn zwar nicht existenzbedrohend, aber für ihn, seine Musiker und insbesondere für die Konzertbesucher sehr schade, wenn die Konzerte verschoben werden müssten. „Es hilft alles nichts, die Gesundheit der Bevölkerung ist wichtiger“, betont Django Reinhardt.


Aus für Großveranstaltungen


Zwischenzeitlich hat das Landesgesundheitsministerium alle Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern untersagt, an dass sich nahezu alle Kommunen in der Region orientieren. Während der Kreis Neuwied alle städtischen Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit abgesagt hat, hat die Stadt Neuwied diese Vorgaben präzisiert und ihre Absagen vorerst bis zum 4. April terminiert. Damit geht die Großveranstaltung chocolArt, die für den 27. bis 29. März geplant war, definitiv nicht über die Bühne. Als neuer Termin für das Schokoladenfestival wird derzeit der der 9. Bis 10. Oktober anvisiert.


Vereinsleben steht still


Auch im Westerwaldkreis und den VG’s im Landkreis werden bis Ende April keine vom Kreis und den Verbandsgemeinden geplanten Veranstaltungen stattfinden. So bleibt auch die Stadthalle Ransbach-Baumbach mit Ausnahme der Gastronomie geschlossen. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden bereits alle Veranstaltungen gecancelt. Aufgrund weiterer aktueller Corona-Fälle erweitert der Rhein-Sieg-Kreis in einigen Städten die Verfügung. So bleiben beispielsweise das Monte-mare-Schwimmbad sowie alle Kneipen, Restaurants und Clubs in Rheinbach ab Dienstag für unbestimmte Zeit geschlossen.

Von den Schließungen sind allerorts auch öffentliche Einrichtungen, wie Bibliotheken, Volkshochschulen sowie Sport- und Turnhallen betroffen. Das betrifft auch den Turnverein 1891 Koblenz-Moselweiß (TV). „Für uns gestaltet sich die Thematik rund um Corona zum Glück nicht so dramatisch, wie für größere Sportvereine“, sagt Daniel Pick, 1. Vorsitzender des TV Koblenz-Moselweiß. Dort treffe es Gastronomen, Sicherheitsdienste, Mitarbeiter in Geschäftsstellen, und viele mehr. „Bei uns läuft das, abgesehen von Gehältern für Übungsleiter, ehrenamtlich, so Pick. „In unserem Turnverein zeigt sich eher ein umgekehrtes Bild: da uns bei Auswärtsfahrten in der RPS Oberliga (1. Damenmannschaft) und Rheinlandliga (2. Damen- und 1. Herrenmannschaft) Kosten durch Busfahrten entstehen, die uns niemand erstattet, bleibt das Niveau beziehungsweise profitieren wir sogar noch etwas davon“, sagt Pick. Da wir ein kleiner Verein sind, der eher familiär zusammenhält und wir keine Spielergehälter zahlen können, fallen für uns auch keine weiteren Folgekosten an, die ins Unermessliche laufen würden.“ Wir sind mit unseren über 800 Mitgliedern gut aufgestellt, stehen finanziell gefestigt, aber man muss auch sehen, wie lange jetzt nicht trainiert werden kann und was mit den Mitgliedern passiert.“ Die Sporthallen, im Turn- und Handball-Sport unverzichtbar, seien an die Schulen angeschlossen, die bis nach den Osterferien geschlossen bleiben. „Unsere vereinseigene Dr.-Josef-Adams-Halle haben wir vorsorglich auch für den Sportbetrieb geschlossen, um die Sozialkontakte zu minimieren und eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem so lange wie möglich aufrechterhalten werden kann“, sagt Pick. „Jeder sollte sich diesbezüglich Gedanken machen. Das ist keine Panikmache, sondern logischer Menschenverstand“, betont Pick. „In Italien reichen die Intensivbetten nicht aus. So weit sollte man es in Deutschland nicht kommen lassen!“


Mittelstand steht vor großen Herausforderungen


Auch die mittelständischen Betriebe in der Region sind vor neue Herausforderungen gestellt.

„Wir nehmen das Thema seit Beginn sehr ernst und haben bereits vor vier Wochen einen Krisenstab gebildet, der alle Maßnahmen bündelt und organisiert“, sagt Helmut Moll, Geschäftsführer der Achim Lohner GmbH & Co. KG in Polch. Derzeit sei massiv zu spüren, dass Kunden Hamsterkäufe durchführen. Gerade jetzt nach der Mitteilung, dass Schulen und Kitas geschlossen werden. Ansonsten liefen die Geschäfte normal. „Einzelne Standorte verkaufen etwas weniger Frühstücke, da Kunden soziale Kontakte vermeiden“, sagt Moll. „Doch wenn die Entwicklung so weiter geht, rechnen wir mit großen Einbußen“, befürchtet Moll. „Wenn man in die europäischen Nachbarländer schaut, beispielsweise Belgien, Italien oder Österreich die überlegen oder bereits beschlossen haben, Geschäfte, Cafés und Restaurants zu schließen und es zu solchen Maßnahmen, auch bei uns kommt, wird es schwierig für uns alle. Die Einschätzung des finanziellen Schadens ist nicht absehbar. Bei Schließungen fallen bei uns 100 Prozent der Umsätze aus. Welche Folgen das haben kann, muss man nicht ausführen“, betont der Lohner Geschäftsführer.


Familien müssen sich neu organisieren


Auch die Folgen der Schul- und Kinderschließungen sei derzeit noch nicht ganz abzusehen. „Rein rechtlich ist die Versorgung von Familienangehörigen die Sache eines jeden einzelnen. Wir haben aber mit unserem Krisenstab Maßnahmen besprochen, um hier unsere Mitarbeiter zu unterstützen“, sagt Moll. „Wir haben viele Mitarbeiter, die sehr loyal unserem Unternehmen gegenüber stehen und dieses schon seit Jahren. Unserer Mitarbeiter in diesen Zeiten alleine zu lassen wäre ein schlechter Stil. Wir versuchen Schichten nach den Wünschen der Mitarbeiter zu planen, dieses gilt für alle Unternehmensteile. Zudem sprechen wir mit unseren Partnern über die Veränderung von Öffnungszeiten, wie beispielsweise über Reduzierung auf Kernzeiten und vieles mehr“, so Moll.

Nachdem bereits einige Schulen und Kitas wegen Corona-Verdachtsfällen bereits vorsorglich geschlossen wurden, sind seit Montag alle Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz bis nach den Osterferien, dem 20. April, dicht. „Die mündlichen Abitur-Prüfungen sollen nach jetzigem Stand jedoch wie geplant am 23. Und 24. März stattfinden“, sagt Miriam Lange von der Pressestelle der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD). „Da es sich bei den mündlich zu prüfenden lediglich um einen relativ kleinen Personenkreis handelt, ist angedacht die Prüfungen in kleinen Gruppen stattfinden zulassen“, sagt Lange. Den Abiturienten sollen durch die derzeitige Situation keinerlei Nachteile entstehen. Wie auf zahlreichen Schul-Webseiten angekündigt ist, müssen in diesem Jahr viele Abiturienten auf Feierlichkeiten zu ihrer Verabschiedung verzichten, da Veranstaltungen ab einer Zahl von 75 Personen ab sofort verboten sind.


Hochschule baut Online-Veranstaltungen weiter aus


Mittlerweile haben die Uni und die Hochschule (FH) Koblenz den Vorlesungsstart auf den 20. April verschoben. „Bis zu diesem Termin finden an der Hochschule keine Präsenzveranstaltungen statt“, sagt Christiane Gandner von der FH Koblenz. „Es gab dazu heute Morgen einen landesweiten Beschluss, der alle Hochschulen betrifft.“ Gemeinsam mit den Lehrverantwortlichen werde die Hochschulleitung in den nächsten Tagen eruieren, wie genau bis zum 20. April weiter zu verfahren sei. „In diesem Zusammenhang wird die FH verstärkt ihre Online-Veranstaltungen weiter ausbauen“, so Gandner. Der allgemeine Verwaltungsbetrieb, Forschung und Verwaltung der Hochschule soll weiterhin stattfinden. Veranstaltungen werden in nächster Zeit keine stattfinden. „Abgesagt wurden unter anderem die Firmenkontaktmesse Praxis@Campus am RheinAhrCampus Remagen, die für den 28. April geplant war, sowie die Internationale Woche am RheinMoselCampus, die vom 25. bis 29. Mai stattfinden sollte“, sagt Christiane Gandner.

Auch die Philosophisch-Theologische Hochschule (PTHV) in Vallendar musste bereits zwei Veranstaltungen absagen. Nun warte man ab, wie sich die Situation entwickelt. „Momentan sind ohnehin Semesterferien“, sagt Verena Breitbach von der PTHV.

Inzwischen haben auch zahlreiche Kommunen ihre Rathäuser für den Publikumsverkehr geschlossen, sodass der Kontakt nur noch per Telefon oder E-Mail möglich ist. „Das Kreishaus Mayen-Koblenz ist aktuell noch für den Publikumsverkehr geöffnet“, sagt Pressesprecher Damian Morcinek. „Wir weisen derzeit mit Aushängen daraufhin, die Hygienestandards einzuhalten.“

Doch die Situation entwickelt sich dynamisch und verändert sich nahezu täglich.

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Mich zieht es in die Ferne!
Sehr gern, aber ich weiß noch nicht genau, wann und wo...
Nein, ich fahre lieber an die See.
Hier kenne ich doch bereits jeden Winkel!
Ehrlich gesagt: Weiß nicht.
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Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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