Kunst- und Kulturverein Wachtberg verleiht Kulturpreis
Kulturförderung im Vordergrund
Büchereien für unermüdliche Arbeit geehrt
Wachtberg. Musik, Festreden und viel Ehre gab es, als in diesem Jahr der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Wachtberg den alle zwei Jahre ausgelobten Kulturpreis an die Vertreterinnen der Büchereien überreichte. „Sie bereichern Wachtberg“, sagte der Vorsitzende Alfred Schneider und dankte für das unermüdliche Vermitteln der Schlüsselfertigkeit des Lesens. Bereits seit den 80er Jahren sind die Ehrenamtlichen aktiv für ihre lesende Kundschaft, suchen besondere Bücher, geben Empfehlungen und führen Kindergarten- und Grundschulkinder an Bücher heran.
„Gib mir ein Buch und ich gehe auf die Reise, ich lese mich an jeden Ort“, sang der Chor der hiesigen Grundschule und kennzeichnete damit die Bedeutung für die Entwicklung der Fantasie und den Gewinn durch den Lesegenuss.
Nach weiteren musikalischen Darbietungen der klassischen Musik und einer tänzerischen Darbietung der Tanzschule von Düsterlho-Bauß erhielten die Vertreterinnen der neun Büchereien in Villip, der Schulbücherei Berkum, der öffentlichen Bücherei Berkum, der Gemeindebücherei Ließem, der katholischen öffentlichen Büchereien in Adendorf, Niederbachem und Fritzdorf, der evangelischen Bücherei in Pech und der Bücherei im Limbachstift Urkunden. Für den ebenfalls unermüdlichen Einsatz und das selbstlose Engagement wurde auch der Leiter des Büchereiverbunds Kurt Dresen geehrt.
Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung a.D. Dr. Georg Schütte hielt die Laudatio. Er erinnerte an seinen eigenen Weg zu den Büchern, den Enid Blyton, Jules Verne, Peter Pan und unzählige weitere Autoren und Geschichten begleitet hatte. „Sie alle können nicht ahnen, welche Lebenswege sie beeinflussen und begleiten, aber ich darf Ihnen versichern, das tun Sie“, lobte Schütte die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen in den Büchereien. Für einen gelungenen Abschluss kündigte Moderator Robert Hein „die Stimme der Lyrik“, Oliver Steller mit einem kleinen, aber gelungenen Programm an.
Oliver Steller rezitierte Gedichte und amüsierte mit Liedern und Reimen.
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