Allgemeine Berichte | 21.11.2023, 12:51 Uhr

Adendorf stand vier Tage lang im Zeichen des bunten Martinsmarkttreibens

Kunst, Genuss und Kultur in perfekter Symbiose

Ein weiteres Martinsmarkt Highlight war der klassische, mit Holzbefeuerte Langofen zur Herstellung von Töpferwaren, fachmännischbetreut vom „Brennteam historischer Holzbrandofen“.
30

Wachtberg-Adendorf. Vier Tage lang stand Adendorf kürzlich wieder ganz im Zeichen seines seit vielen Jahren fest etablierten Martinsmarktes, auf den man Pandemie-bedingt drei Jahre lang verzichten musste. Ein Event, bei dem gefühlt nicht nur der ganze Ort auf den Beinen ist, sondern stets auch ein regelrechter Besucheransturm aus nah und fern stattfindet. Zwar hatte man diesmal mit etwas ungünstigeren Wetterbedingungen zu kämpfen, doch vor allem am Martinsmarkt-Sonntag platzte der Markt im Herzen des traditionsreichen Töpferdorfes im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten – ohne dabei seinen urigen und gemütlichen Charme zu verlieren. Die Tatsache, dass man eben nicht versucht, sich ständig neu zu erfinden, sondern stattdessen auf Bewährtes mit immer wieder neuen, moderaten Akzenten setzt dürfte eines der Erfolgsgeheimnisse des Martinsmarktes sein. Rustikale Steh- und Sitzgelegenheiten luden dabei ebenso zum Verweilen ein, wie die wohl dosierte Symbiose aus Genuss, Handwerk und Kunst.

Vielfalt in allen Bereichen

In Sachen lukullische Aspekte herrschte auch diesmal wieder die Qual der Wahl: ob Deftiges vom Grill, frisch und selbst gebackene Kuchen und Waffeln, Crepes, heimischer Honig, Obstbrände oder Pizza – kaum ein Geschmackssinn blieb unberücksichtigt. Das galt auch für die flüssige Nahrung. Hier reichte die Ausschank-Vielfalt von Eierlikörpunch über Ahr-Weine, Kaffeespezialitäten und Fassbier bis hin zum unvermeidlichen Glühwein. Fester Martinsmarktbestandteil ist seit eh und je auch die Kunst und so waren unter anderem Gemälde, aber auch die für Adendorf obligatorische Töpfer- und Keramikkunst mit von der Partie. Der Bereich des Kunsthandwerks wurde beispielsweise mit Holzkunst, selbst produzierten Lederwaren und Düften, Schmuck und zahlreichen adventlich-weihnachtlichen Deko-Ideen berücksichtigt - perfekt abgerundet durch den traditionell Wecken-verteilenden St. Martin sowie passender Live-Musik. Last but not least ist der vom Verein Adendorfer Gewerbetreibender veranstaltete Martinsmarkt ein Gemeinschaftswerk, an dem sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Vereine und Sponsoren aktiv beteiligen. Als ein Beispiel hierfür sei der längst Kultstatus genießende Rievkooche-Stand der Karnevalsgesellschaft „Hetzbröde“ Adendorf genannt. Eindeutiger Tenor bei Veranstaltern und Besuchern: „Endlich wieder Martinsmarkt!“

Eierlikörpunch mit Sahne –da schlagen Genießer-Herzen höher.

Eierlikörpunch mit Sahne – da schlagen Genießer-Herzen höher.

Kunst, Genuss und Kultur in perfekter Symbiose

Kunst, Genuss und Kultur in perfekter Symbiose

Kunst, Genuss und Kultur in perfekter Symbiose

Der Martinsmarkt ist seit jeher ein Publikumsmagnet. Fotos: DU

Der Martinsmarkt ist seit jeher ein Publikumsmagnet. Fotos: DU

Auch die Kunst kam nicht zu kurz.

Auch die Kunst kam nicht zu kurz.

Ein weiteres Martinsmarkt Highlight war der klassische, mit Holz befeuerte Langofen zur Herstellung von Töpferwaren, fachmännisch betreut vom „Brennteam historischer Holzbrandofen“.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Steampunk-Abendmarkt "Zeitreise im Lichterglanz“
Imageanzeige Dauerauftrag 11/2025
Herbstaktion KW 45
Karnevalsauftakt in Mülheim Kärlich
Titelanzeige
Goldener Werbeherbst / Jubiläum
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
1011

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

In Brogsitters Gasthaus Sanct Peter wurden die besten Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet.
522

Siegerweine zeigen die außergewöhnliche Klasse an der Ahr

Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum 16. Mal zeichnete der Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ die besten Weine des Anbaugebiets Ahr aus. Insgesamt 97 Weine wurden in diesem Jahr in sechs Kategorien bewertet. Die Preisverleihung fand in Brogsitters Gasthaus St. Peter in Walporzheim statt, wo Winzerinnen, Winzer und Weinfachleute zusammenkamen, um die Siegerweine zu würdigen.

Von Barbara Knieps aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
389

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen