Allgemeine Berichte | 29.08.2018, 10:41 Uhr

Fachwerkhof Kemp öffnete seine Tore: 17. HofArt in Villip ist die zweite Ausstellung des Jahres 2018

Kunst, Wein und Musik boten Genuss für alle Sinne

Bärbel und Josef Kemp hatten Dr. Clotilde Lafont-König von der Gedok Bonn für die einleitenden Worte gewinnen können. Fotos: CEW
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Wachtberg. Normalerweise öffnet das Ehepaar Kemp ein Mal im Jahr die Tore seines restaurierten Villiper Hofs in der Holzemer Straße 4 zur HofArt. In diesem Jahr gönnten sie sich und dem Publikum wegen der großen Nachfrage ein zweites Mal diesen Genuss. Bei einem guten Glas Wein, Jazz von der „Doktor Jazz Ambulanz“ und Kunstwerken verschiedenster Couleur gestaltete sich die Ausstellung erneut zu einem gelungenen Event.

Die Kunst analoger Fotografie zeigte der Wachtberger Klaus Ackermann in der Galerie oberhalb der Werkstatt des Gastebers. Er betrachtet durch die Linsen seiner Kamera die Natur aus ungewohnten Blickwinkeln. In seinen Bildern erschließen sich dem Betrachter die Schönheiten der Natur im Kleinen wie im Großen.

Zusammen mit dem ebenfalls bei der HofArt ausstellenden Wieland Borchardt aus Bonn plant er, dessen Projekt „Mikrokosmos, Markokosmos“ fotografisch zu begleiten. Borchardt präsentierte exquisit gebundene Gedichte in Kalligraphie.

Wie bei jeder HofArt gab es auch Neues zu entdecken. In diesem Jahr freuten sich die Damen mit gehobenem Geschmack an den Hüten der Modistin Erika Klette, die erstmals dabei war. „Ich wollte etwas Kreatives machen und Hüte mochte ich schon immer“, erklärt sie, warum sie sich zur Hutmacherin ausbilden ließ. Auch Karen Meunier hatte ihre kreative Ader früh entdeckt. Als Kind schon zeichnete sie gerne. Bei der HofArt zeigte die Grafikerin Tierzeichnungen mit beeindruckenden Details.

Josef Kemp selbst stellte seine Vasen, Schalen und Objekte in der Galerie und seiner Werkstatt aus.

Die Vielfalt und Ästhetik seiner Kunst zeigt handwerkliches Können ebenso wie Sinn für effektvolle Gestaltung der Maserung des Holzes in Kombination mit den Figurlinien des jeweiligen Werkes. Zusammen mit John Gerard aus Rheinbach, der mit Papierarbeiten von herausragender Qualität bei der HofArt vertreten war, wird er vom neunten bis elften November in der Redoute ausstellen.

Frank Schillo fertigte seine Vasen und Gefäße aus Keramik und überraschte die Gäste mit neuen Arbeiten, die freie Formen und Plastiken zeigen. Balance aus Form und Farbe sind auch bei Tam Uckermann Thema. Sie zeigte Unikatschmuck aus ihrer Kölner Werkstatt. Edelmetalle und Stein sind bei ihr der Stoff, aus dem ihre Schmuckträume gestaltet werden. Mit Skulpturen, ungeahnt ästhetisch umgestalteten Objekten aus „Fundsachen“, Wandobjekten und Drucken bereicherten Annegret Goebels, Beate Meffert-Schmengler und Michael Heinrichsdorff die Ausstellung.

Wetere WerkevonKlaus Ackermann.

Wetere Werke vonKlaus Ackermann.

Natur und Farbe bildet Klaus Ackermann mit der Mittelformatkamera ab.

Natur und Farbe bildet Klaus Ackermann mit der Mittelformatkamera ab.

Maserung und Form kunstvoll in Szene gesetzt.

Maserung und Form kunstvoll in Szene gesetzt.

Natur und Farbe bildet Klaus Ackermann mit der Mittelformatkamera ab.

Natur und Farbe bildet Klaus Ackermann mit der Mittelformatkamera ab.

Bärbel und Josef Kemp hatten Dr. Clotilde Lafont-König von der Gedok Bonn für die einleitenden Worte gewinnen können. Fotos: CEW

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