Förderkreis Obere Burg Rheinbreitbach
Kunst und Geschichte im Einklang
Rheinbreitbach. Der 1992 gegründete Förderkreis Obere Burg Rheinbreitbach hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst und Kultur in den Räumen der Oberen Burg zu fördern und die Obere Burg sowohl innen als auch außen als geschütztes Kulturgut zu pflegen, einschließlich des Erwerbs von Kulturwerten für ihre Ausgestaltung. In Bezug auf die Finanzen ist es erforderlich, dass Veranstaltungen sich finanziell selbst tragen und Mitgliedsbeiträge für Ausgestaltung und Pflege der Burg und ihres Umfelds verwendet werden.
Die Mitgliederzahl des Förderkreises liegt weiterhin bei rund 180, obwohl in den letzten Jahren ein leichter Rückgang aufgrund von Wegzügen und Todesfällen zu verzeichnen war. Die Bemühungen um neue Mitglieder zeigen erste Erfolge. Bei der Mitgliederversammlung im September 2023 fanden Vorstandswahlen statt, bei denen die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt wurden, mit Ausnahme von Herrn Lankes, der aus Altersgründen ausschied. Der aktuelle engere Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und seinen beiden Stellvertretern - Dr. Ruyters, Frau Schäfer, Herr Groß - sowie fünf weiteren Mitgliedern.
Hinsichtlich des Veranstaltungsprogramms gab es einen Rückblick auf die Auslastung, die nach 70 Prozent in 2022 und 76 Prozent in 2023 gegenüber 84 prozent im Mittel der Jahre 2015 bis 2019 lag.
Programm 2024
Für das Jahr 2024 wurde ein umfangreiches Jahresprogramm mit zehn Veranstaltungen sowie zwei zusätzlichen Sonderveranstaltungen aufgelegt. Dieses Programm wird von zwei traditionsreichen Ereignissen eingerahmt: dem „Jungen Forum Klassik“, zum siebten Mal unter der Leitung von Frau Prof. Lindner, Nachfolgerin von Prof. Edda Moser und Prof. Kelty-Moog von der alten Hochschule für Musik und Tanz in Köln, als Auftaktveranstaltung am 21. Januar und dem Adventskonzert am 8. Dezember.
Eine besondere Eigenschaft des Programms ist, dass alle musikalischen Veranstaltungen unter dem Motto „Reisen“ stehen. So führte das Junge Forum Klassik die Besucher am 21. Januar nach Spanien, während Wolperath am 17. März in die Welt des Jazz entführt. Der Liederabend am 21. April unter dem Motto „Reiselust/Reiselast“ von Nonnenwerth und Zazous Reise in das Berlin der 1920er Jahre am 6. Oktober sind weitere Höhepunkte. Hervorzuheben sind auch Auftritter dreier Künstler, die im Gymnasium Nonnenwerth ihre musikalische Grundausbildung erhielten: Patrick Ruyters am 21. April, Benjamin Kuß am 6. Oktober und Verena Sennekamp am 8. Dezember. Ihre Auftritte sind eine Hommage an Nonnenwerth. Im Bereich Kabarett stehen hochrangige Veranstaltungen mit Robert Gries am 25. Februar, Kathi Wolf am 12. Mai und Barbara Ruscher am 15. September auf dem Programm.
Eine Neuerung ist das Ein-Personen-Theaterstück „Diven sterben langsam“ am 10. November. Zudem tritt der Dauergast „Gypsy meets Classic“ mit Luto Reinhardt und seiner Partnerin Yutiya Lonskaya am 9. Juni auf. Zusätzlich gibt es zwei Sonderveranstaltungen: ein Puppenspiel mit Herrn Poht am 3. März und eine Veranstaltung am Tag des Offenen Denkmals am 8. September mit dem Motto „Wahr-Zeichen“, bei der der Förderkreis sich beteiligen wird und deren Details noch ausgearbeitet werden.
Sanierung auf den Weg gebracht
In Bezug auf Investitionen hat der Vorstand die Sanierung der Wege im Park der Oberen Burg in Angriff genommen, die im Sommer 2023 mit einem vorläufigen Abschluss vor dem Parkfest Ende August durchgeführt wurde. Die Finanzierung dieser großen Investition erfolgte durch Mitgliedsbeiträge sowie durch Spenden von Bürgern und Firmen.. Ein weiterer Teil des Weges muss noch saniert werden, insbesondere um Probleme mit Starkregen zu beheben.
BA
