Allgemeine Berichte | 21.06.2016

Förderverein Frauenhaus Koblenz e. V. lädt herzlich ein:

Kunstprojekt „Ophelia lernt schwimmen“ wird präsentiert

Am Montag, 11. Juli um 11 Uhr im „Forum Mittelrhein“ auf dem Koblenzer Zentralplatz

Koblenz. Am Montag, 11.07.2016, um 11 Uhr ist im „Forum Mittelrhein“ auf dem Koblenzer Zentralplatz die Eröffnung des Kunstprojektes „Ophelia lernt schwimmen“ des Fördervereins in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein des Koblenzer Frauenhauses , dem Sozialdienst Katholischer Frauen e. V. (SkF).(Dauer der Ausstellung: Vier Wochen lang vom 11.07.2016 – 06.08.2016) Das „Forum Mittelrhein“ stellt die Ausstellungsfläche in diesen vier Wochen zur Verfügung.

Die Künstlerin Cris Pink, gebürtige Koblenzerin, verbindet Kunst und Therapie. Ihre zahlreichen Ausstellungen und Workshops im In- und Ausland sind Beweise für die heilende Dimension kreativer Aktivität. „Mein Projekt ist den Frauen gewidmet, die gewillt sind, ihre schmerzvolle Vergangenheit in eine lebensbejahende Gegenwart zu transformieren“, betont Cris Pink. So gestaltete sie mit 11 ehemaligen Bewohnerinnen des Koblenzer Frauenhauses, dazu 17 Kinder, das Kunstprojekt über deren persönliche Lebensgeschichten. Die dazu von Cris Pink gemalten Bilder sind ein Resultat des Workshops und insgesamt als „metaphorisches Gruppenbild“ zu verstehen.

Diese 11 Frauen aus der jüngsten Vergangenheit sind stellvertretend für die über tausend Frauen, (jede mit ihrem eigenen Schicksal), die seit 1998 im Koblenzer Frauenhaus mit ihren Kindern,( fast zwei Tausend mit gestörter Kindheit), Aufnahme und Chancen für ein angst- und gewaltfreies Leben erhielten, betont Jutta Adam, 2. Vorsitzende.

„Im 20. Gründungsjahr unseres Fördervereins erreichen wir in diesen vier Wochen die Öffentlichkeit. Wir wissen leider, unser Engagement wird auch in kommenden Jahren erforderlich sein. Angesichts des Schrecklichen und Unfassbaren, das derzeit auf der Welt geschieht, stemmen wir uns hier in unserer Region laut unserer Satzung gegen die alltägliche Gewalt an Frauen und Kinder im häuslichen Bereich. Wir machen ihren Alltag etwas leichter. Unsere Aufgabe bleibt die Hilfe zur Selbsthilfe für ein angst- und gewaltfreies Leben“, so die 1. Vorsitzende Ursula Schwerin.

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