Große Möhnensitzung in Dieblich
Kunterbunte Möhnenshow begeisterte die Zuschauer
Dieblich. Mit beiden Beinen mittenrein in den Karneval -der eine Strumpf lila, der andere gelb- sprangen die Dieblicher Möhnen vor kurzem: Party war angesagt, die Mosellandhalle präsentierte sich ihren Besuchern in lila-gelb geschmücktem Outfit und empfing voll besetzt pünktlich um 19.11 Uhr Garden und Elferrat des Möhnenclub Lieblich, allen voran Sitzungspräsidentin Martina Vogel. Begleitet wurden sie wieder -nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr- vom gut gelaunten und souverän aufspielenden Musikverein Güls.
Die Sitzungspräsidentin eröffnete voller Vorfreude auf einen bevorstehenden wundervollen Abend die Große Möhnensitzung des Möhnenclub „Lieblich“. Das Programm startete mit der Mini-Garde der Lila-Gelben, die standesgemäß vom begeisterten Publikum empfangen wurde und allen Erwartungen mehr als gerecht wurde. Jule Bolkenius, Caroline Ohlig und Katharina Vogel hatten im Anschluss daran als Bühnennewcomer höchst interessante Lösungsansätze für eine Rechenaufgabe und in Folge dessen die Lacher des Publikums auf ihrer Seite.
Ebenfalls neu auf der Bühne präsentierte sich das Funkenduo Fiona Gohr und Celine Kaffine. Mit einem starken Auftritt tanzten sich die beiden auf Anhieb in die Herzen der Zuschauer, die sich bei den beiden mit großem Applaus erkenntlich zeigten. „Oma so lieb“ tönte es Annegret Dott entgegen, als diese die Bühne betrat. Sie referierte augenzwinkernd über ihr Leben als moderne Oma und erntete damit die Zustimmung der übrigen anwesenden Omis des Abends sowie Anerkennung derer, die Nutznießer einer solchen Oma sind.
Als „Mary Poppins“ verzauberten die „Sektflöten“ die Anwesenden bevor dann ein gewisses „Friedchen“ (Petra Bolkenius) ihrem Ehemann „Karl“ (Carmen Bretz) nach durchzechter Nacht den katergebeutelten Kopf wusch und schließlich „Rennpferd Betty“ (Petra Aldekamp) den beiden einen Überraschungsbesuch abstattete.
Im Anschluss zeigte die Jugendgarde an diesem Abend, welch Riesenpotential in ihr steckt und tanzte auf begeisternde Art und Weise dem Elferrat den Weg frei, der sich für den Besuch des Oktoberfestes „fein“ gemacht hatte.
„Viel Herz“ zeigten die „Lila Diamonds“, die -nach ihrer Premiere im vergangenen Jahr- bereits einen festen Platz im Möhnenensemble gefunden haben und nicht mehr von der Bühne wegzudenken sind.
Wie eine Partnerschaft von Frau und Mann funktioniert -oder auch nicht- zeigten einmal mehr Melanie Brüschke und Markus Seibel alias „Hiltrud“ und „Karl-Heinz“. Die beiden Bühnenasse brachten die Stimmung in der Halle auf einen vorläufigen Höhepunkt und Lachtränen in die Augen ihrer Zuschauer.
Feurig wurde es im Anschluss, denn die ebenfalls erst im letzten Jahr gegründete Showtanzgruppe „Ladykracher“ zündete ein tänzerisches Feuerwerk und begeisterte mit ihrer Feuerwehr-Choreografie. „Was ist eine Schreibmaschine?“, das fragte sich wohl der ein oder andere jüngere Zuschauer im Saal, als Tom Klein und Georg Vogel eine eben solche versuchten zu reparieren.
Unverständnis auf beiden Seiten führte zu herrlichen Missverständnissen und Lachern am laufenden Band. Die Große Garde überzeugte einmal mehr das Publikum von ihrem Können und zog die Zuschauer emotionsgeladen in ihren Bann und von den Stühlen bevor Bühnenurgestein Karin Seibel alias „Blitze Katt“ kein Auge trocken ließ.
Die große Möhnenshow neigte sich dem Ende zu, die „Hupfdohlen“ entführten abschließend alle Besucher in die Welt des Zirkus und begeisterten nach Art von „The Greatest Showman“ als tanzende Zirkusdirektorinnen bevor sich dann alle in die Partyzone der Mosellandhalle verabschiedeten.
