Schwere Unfälle auf der A 61 und der A 565
LKW fährt auf Stauende auf
Sechs zum Teil schwer Verletzte – Drei Fahrzeuge wurden aufeinander geschoben
Meckenheim. Auf der A 61 in der Nähe des Kreuz Meckenheim ereignete sich am Mittwoch, 20. Juli, ein schwerer Unfall. Gegen 15.30 Uhr übersah ein auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Koblenz fahrender LKW-Fahrer das Ende eines Staus. Er prallte auf den stehenden Seat einer 22-jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug der jungen Frau auf den davor befindlichen Kleintransporter geschoben. Dieser wiederum prallte auf einen weiteren LKW.
Die Fahrerin des Seat wurde dabei schwer verletzt. Sie befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr. Die übrigen Unfallbeteiligten trugen leichte Verletzungen davon.
Die Polizei vermutet, dass der 52-jährige Kraftfahrer abgelenkt war und darum das Stauende erst zu spät bemerkte. Trotz Vollbremsung konnte er nicht rechtzeitig halten.
Aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Reinigung der Fahrbahn war der Fahrstreifen in Richtung Koblenz bis 20.35 Uhr komplett gesperrt. Es entstand ein Stau von etwa acht Kilometern. Der Verkehr wurde dannweiträumig umgeleitet, was teilweise zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Stadt Meckenheim sowie auf der A565 führte.
Am gleichen Tag gegen 17.30 Uhr ereignete sich auch auf der A 565 in Richtung Bonn ein schwerer Auffahrunfall. Der 24-jährige Fahrer eines VW Tiguan fuhr auf dem rechten Fahrstreifen ungebremst auf den vor ihm fahrenden Skoda auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Front des Tiguan sowie das Heck des blauen Skoda Fabia komplett eingedrückt. Der Fahrer des Skodas (39) und seine 80-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und konnten nach ihrer Erstversorgung durch die Rettungsdienste entlassen werden. Der 24-jährige Unfallverursacher wurde schwerverletzt zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.