Bäckerjungenstadt profitiert von umfangreichen Fördermitteln
Land, Kreis und Europa unterstützen Andernach
Andernach. In Andernach sind viele kommunale Projekte ohne entsprechende Förderungen nicht möglich. Daher ist die Stadt froh, im Jahr 2022 erneut von verschiedenen Geldgebern unterstützt worden zu sein. Dazu zählen das Land, der Kreis und der Europäische Sozialfonds. Eine Vielzahl von Projekten profitierte von diesen Zuwendungen.
So erhielt die Stadt für Gemeinwesenprojekte, etwa die Arbeit in sozialen Brennpunkten oder die Unterbringung von Obdachlosen, eine Landesförderung in Höhe von 10.225 Euro. Die Schulsozialarbeit an den beiden Realschulen Plus, Geschwister Scholl und St. Thomas, sowie an der Berufsbildenden Schule wurde jeweils mit 15.300 Euro Landesmitteln unterstützt. Für die Schulsozialarbeit an der Elisabeth-Schule standen der Stadt sogar 30.600 Euro zur Verfügung. Der Jobfux, der beispielsweise Bewerbertraining an Schulen anbietet, um Schulabgängern bessere Ausbildungschancen zu ermöglichen, wird mit Landesmitteln in Höhe von rund 9.752 Euro gefördert. Das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz bezuschusst die Stadt Andernach mit rund 10.207 Euro. Außerdem gibt es 21.916,30 Euro aus dem Europäischen Sozialfond.
Für das Projekt „Frühe Hilfen“, das jungen Müttern Unterstützung in Fragen der Versorgung, Pflege und Ernährung ihrer Kinder bietet, erhielt die Stadt Bundesmittel in Höhe von rund 11.440 Euro. Weiterhin förderte das Land die aufsuchende Jugendsozialarbeit mit 20.000 Euro, die Familienbildung im Netzwerk mit 15.000 Euro und Ferienbetreuungsmaßnahmen mit 12.542 Euro. Die Verbraucherinsolvenz- und Schuldnerberatung wurde ebenfalls gefördert: Das Land steuerte 40.875 Euro bei, die Kreissparkasse Mayen 15.000 Euro und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz rund 36.700 Euro. Insgesamt profitierte die Stadt Andernach also von einer Vielzahl an Fördermitteln für unterschiedliche Projekte und Bereiche.BA
