Allgemeine Berichte | 09.12.2022, 15:38 Uhr

Erfolgreicher Warntag im Kreis Neuwied

Landrat Achim Hallerbach dankt ehrenamtlichen Feuerwehrleuten

Mobile Warnmelder waren in 16 Bezirken unterwegs – Durchsagen laut und verständlich

Landrat Achim Hallerbach und Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur Holger Kurz. Quellen: Kreis Neuwied

Kreis Neuwied. Nach den bundesweiten App-Problemen im vergangenen Jahr ist der Warntag 2022 im Kreis Neuwied erfolgreich verlaufen. Dieses erste Fazit zogen Landrat Achim Hallerbach, Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur (BKI) Holger Kurz sowie VG-Bürgermeister Michael Christ am Donnerstag in Asbach, wo sie sich den Ablauf vor Ort angeschaut hatten.

„Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern (Mobelas) hat gut geklappt. Die Leute sind teilweise herausgekommen und haben berichtet, dass die Durchsagen laut und verständlich waren – obwohl zu dieser Jahreszeit natürlich alle Türen und Fenster verschlossen sind“, zeigte sich Landrat Achim Hallerbach erfreut. Er dankte allen Feuerwehrleuten, die - einmal mehr – ihre Freizeit geopfert hatten, um das neue System in 16 vorher ausgewählten Bezirken (zwei pro VG/Stadt) zu testen. Ein besonderer Dank des Landrats ging an BKI Holger Kurz, der mit seinen Kollegen im Vorfeld den gesamten Kreis Neuwied in einzelne Warnbezirke eingeteilt und dafür fast 300 Karten angefertigt hatte.

Auch Kurz zeigte sich mit dem Ergebnis der Warnmelderfahrten zufrieden. „An der ein oder anderen Stelle werden wir nach den gemachten Erfahrungen noch kleinere technische Anpassungen vornehmen, aber insgesamt hat der Test funktioniert. Wir sind auf dem richtigen Weg“, zeigte er sich zuversichtlich.

Er erinnerte allerdings auch noch einmal daran, dass dieses Mal im Kreis Neuwied keine Sirenen zum Einsatz kommen konnten. „Die Sirenen, die wir noch haben, eignen sich technisch bedingt nur zur Alarmierung der Einsatzkräfte, nicht aber der Bevölkerung. Deshalb bauen wir gerade ein neues Netz auf“, sagte er. Ziel ist, dass im Kreisgebiet in den kommenden vier Jahren 160 Stück aufgestellt werden. „Wir brauchen die Sirenen. Die Mobilen Warnmelder haben gut funktioniert und reichen in den meisten Fällen. Aber bei einer wirklich flächendeckenden Katastrophe dauert es zu lange, damit alle Straßen abzufahren“, machte er deutlich. Kurz wies gleichzeitig darauf hin, dass die Mobelas auch später nicht überflüssig werden, da sie nicht nur warnen, sondern mit ihnen gleichzeitig auch Durchsagen gemacht werden können.

Einen weiteren Vorteil, den sie – wie die Sirenen – haben, ist, dass sie unabhängig vom Strom- und Funknetz sind. Solange das reibungslos funktioniert, eignen sich auch die bekannten Warn-Apps „Katwarn“ und „NINA“ zur Alarmierung. Beim Test am Donnerstag wurden sie überregional ausgelöst, es gab allerdings teilweise Verzögerungen. Für viele Nutzer eindrucksvoll war hingegen die Alarmierung über das neue Cell-Broadcast-System, das ebenfalls überregional ausgelöst wurde und die Handys laut schrillen ließ.

Pressemitteilung des

Kreis Neuwied

Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern hat gut geklappt.

Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern hat gut geklappt.

Landrat Achim Hallerbach dankt ehrenamtlichen Feuerwehrleuten

Landrat Achim Hallerbach und Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur Holger Kurz. Quellen: Kreis Neuwied

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Wir helfen im Trauerfall
Dauerauftrag 2026
Gitarrren Unterricht in Lonnig (2+1 Aktion)
Kirmes in Rheinbrohl, 01.09.26
Titel-Anzeige
Betriebsferien September 2026
Zukunft trifft Tradition KW 34
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
44

Die zweite Septemberwoche bringt Bewegung in festgefahrene Situationen und sorgt bei vielen Sternzeichen für Momente, in denen Entscheidungen nicht länger aufgeschoben werden können. Zwischen beruflichem Ehrgeiz, privaten Bedürfnissen und dem Wunsch nach mehr Ausgeglichenheit entsteht eine interessante Mischung: Manche Vorhaben nehmen endlich Fahrt auf, während andere zunächst einen Umweg verlangen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
366

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Thomas Schmidt
250

Vortrag zur Geschichte und Zukunft von Brücke & Tunnel

Erpel - Die Brücke und der Tunnel

Ockenfels. Die Grünen in Ockenfels führen ihre Veranstaltungsreihe „Angeschnitten“ fort, die im Jahr 2025 ins Leben gerufen wurde. Am 16. September 2026 laden sie zu einem besonderen Themenabend ins Bürgerhaus Ockenfels ein. Unter dem Titel „Erpel – Die Brücke und der Tunnel“ steht die Geschichte der Ludendorff-Brücke sowie des Tunnels in der Erpeler Ley im Mittelpunkt.

Von St. Becker aus Unkel

Weiterlesen