Allgemeine Berichte | 09.12.2022

Erfolgreicher Warntag im Kreis Neuwied

Landrat Achim Hallerbach dankt ehrenamtlichen Feuerwehrleuten

Mobile Warnmelder waren in 16 Bezirken unterwegs – Durchsagen laut und verständlich

Landrat Achim Hallerbach und Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur Holger Kurz. Quellen: Kreis Neuwied

Kreis Neuwied. Nach den bundesweiten App-Problemen im vergangenen Jahr ist der Warntag 2022 im Kreis Neuwied erfolgreich verlaufen. Dieses erste Fazit zogen Landrat Achim Hallerbach, Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur (BKI) Holger Kurz sowie VG-Bürgermeister Michael Christ am Donnerstag in Asbach, wo sie sich den Ablauf vor Ort angeschaut hatten.

„Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern (Mobelas) hat gut geklappt. Die Leute sind teilweise herausgekommen und haben berichtet, dass die Durchsagen laut und verständlich waren – obwohl zu dieser Jahreszeit natürlich alle Türen und Fenster verschlossen sind“, zeigte sich Landrat Achim Hallerbach erfreut. Er dankte allen Feuerwehrleuten, die - einmal mehr – ihre Freizeit geopfert hatten, um das neue System in 16 vorher ausgewählten Bezirken (zwei pro VG/Stadt) zu testen. Ein besonderer Dank des Landrats ging an BKI Holger Kurz, der mit seinen Kollegen im Vorfeld den gesamten Kreis Neuwied in einzelne Warnbezirke eingeteilt und dafür fast 300 Karten angefertigt hatte.

Auch Kurz zeigte sich mit dem Ergebnis der Warnmelderfahrten zufrieden. „An der ein oder anderen Stelle werden wir nach den gemachten Erfahrungen noch kleinere technische Anpassungen vornehmen, aber insgesamt hat der Test funktioniert. Wir sind auf dem richtigen Weg“, zeigte er sich zuversichtlich.

Er erinnerte allerdings auch noch einmal daran, dass dieses Mal im Kreis Neuwied keine Sirenen zum Einsatz kommen konnten. „Die Sirenen, die wir noch haben, eignen sich technisch bedingt nur zur Alarmierung der Einsatzkräfte, nicht aber der Bevölkerung. Deshalb bauen wir gerade ein neues Netz auf“, sagte er. Ziel ist, dass im Kreisgebiet in den kommenden vier Jahren 160 Stück aufgestellt werden. „Wir brauchen die Sirenen. Die Mobilen Warnmelder haben gut funktioniert und reichen in den meisten Fällen. Aber bei einer wirklich flächendeckenden Katastrophe dauert es zu lange, damit alle Straßen abzufahren“, machte er deutlich. Kurz wies gleichzeitig darauf hin, dass die Mobelas auch später nicht überflüssig werden, da sie nicht nur warnen, sondern mit ihnen gleichzeitig auch Durchsagen gemacht werden können.

Einen weiteren Vorteil, den sie – wie die Sirenen – haben, ist, dass sie unabhängig vom Strom- und Funknetz sind. Solange das reibungslos funktioniert, eignen sich auch die bekannten Warn-Apps „Katwarn“ und „NINA“ zur Alarmierung. Beim Test am Donnerstag wurden sie überregional ausgelöst, es gab allerdings teilweise Verzögerungen. Für viele Nutzer eindrucksvoll war hingegen die Alarmierung über das neue Cell-Broadcast-System, das ebenfalls überregional ausgelöst wurde und die Handys laut schrillen ließ.

Pressemitteilung des

Kreis Neuwied

Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern hat gut geklappt.

Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern hat gut geklappt.

Landrat Achim Hallerbach dankt ehrenamtlichen Feuerwehrleuten

Landrat Achim Hallerbach und Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur Holger Kurz. Quellen: Kreis Neuwied

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dienstleistungen
Dauerauftrag 2026
Lampionfest in Weißenthurm
Heimat aktiv erleben
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 - -RhS_BA KW25
Empfohlene Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
12

Am Sonntagabend, den 21. Juni, kam es in Troisdorf zu einem Verkehrsunfall im Bereich Uferstraße/Uferweg. Ein 57-jähriger Fahrzeugführer aus Köln befuhr mit einer 54-jährigen Beifahrerin in einem VW Golf die Uferstraße stadtauswärts. Beim Abbiegen in den Uferweg kam es zur Kollision mit einem stadteinwärts fahrenden 24-jährigen Motorradfahrer aus Niederkassel.

Weiterlesen

Der Wandertag wurde für die Schüler zu einer echten Detektivgeschichte.
7

Rheinbrohl. Im Rahmen des aktuellen Sachunterrichtsthemas „Müll und Recycling“ machten sich die Klassen 1a und 1b der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl auf den Weg nach Bad Hönningen. Doch dieser Wandertag war etwas Besonderes: Die Kinder waren nicht nur Wanderer, sondern auch engagierte Mülldetektive.

Weiterlesen

Die Schüler hatten die Gelegenheit den Bienen ganz nah zu kommen.
7

Rheinbrohl.Ein ganz besonderes Erlebnis hatten die dritten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule bei ihrem Besuch der Firma Huber Parking in Rheinbrohl. Dort konnten die Kinder die firmeneigenen HuBee-Bienen kennenlernen und viel Spannendes über das Leben der Honigbienen erfahren.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die niedergebrannte Zimmerei von außen.
1560

Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab

20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen

Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.

Weiterlesen