Erfolgreicher Warntag im Kreis Neuwied
Landrat Achim Hallerbach dankt ehrenamtlichen Feuerwehrleuten
Mobile Warnmelder waren in 16 Bezirken unterwegs – Durchsagen laut und verständlich
Kreis Neuwied. Nach den bundesweiten App-Problemen im vergangenen Jahr ist der Warntag 2022 im Kreis Neuwied erfolgreich verlaufen. Dieses erste Fazit zogen Landrat Achim Hallerbach, Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur (BKI) Holger Kurz sowie VG-Bürgermeister Michael Christ am Donnerstag in Asbach, wo sie sich den Ablauf vor Ort angeschaut hatten.
„Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern (Mobelas) hat gut geklappt. Die Leute sind teilweise herausgekommen und haben berichtet, dass die Durchsagen laut und verständlich waren – obwohl zu dieser Jahreszeit natürlich alle Türen und Fenster verschlossen sind“, zeigte sich Landrat Achim Hallerbach erfreut. Er dankte allen Feuerwehrleuten, die - einmal mehr – ihre Freizeit geopfert hatten, um das neue System in 16 vorher ausgewählten Bezirken (zwei pro VG/Stadt) zu testen. Ein besonderer Dank des Landrats ging an BKI Holger Kurz, der mit seinen Kollegen im Vorfeld den gesamten Kreis Neuwied in einzelne Warnbezirke eingeteilt und dafür fast 300 Karten angefertigt hatte.
Auch Kurz zeigte sich mit dem Ergebnis der Warnmelderfahrten zufrieden. „An der ein oder anderen Stelle werden wir nach den gemachten Erfahrungen noch kleinere technische Anpassungen vornehmen, aber insgesamt hat der Test funktioniert. Wir sind auf dem richtigen Weg“, zeigte er sich zuversichtlich.
Er erinnerte allerdings auch noch einmal daran, dass dieses Mal im Kreis Neuwied keine Sirenen zum Einsatz kommen konnten. „Die Sirenen, die wir noch haben, eignen sich technisch bedingt nur zur Alarmierung der Einsatzkräfte, nicht aber der Bevölkerung. Deshalb bauen wir gerade ein neues Netz auf“, sagte er. Ziel ist, dass im Kreisgebiet in den kommenden vier Jahren 160 Stück aufgestellt werden. „Wir brauchen die Sirenen. Die Mobilen Warnmelder haben gut funktioniert und reichen in den meisten Fällen. Aber bei einer wirklich flächendeckenden Katastrophe dauert es zu lange, damit alle Straßen abzufahren“, machte er deutlich. Kurz wies gleichzeitig darauf hin, dass die Mobelas auch später nicht überflüssig werden, da sie nicht nur warnen, sondern mit ihnen gleichzeitig auch Durchsagen gemacht werden können.
Einen weiteren Vorteil, den sie – wie die Sirenen – haben, ist, dass sie unabhängig vom Strom- und Funknetz sind. Solange das reibungslos funktioniert, eignen sich auch die bekannten Warn-Apps „Katwarn“ und „NINA“ zur Alarmierung. Beim Test am Donnerstag wurden sie überregional ausgelöst, es gab allerdings teilweise Verzögerungen. Für viele Nutzer eindrucksvoll war hingegen die Alarmierung über das neue Cell-Broadcast-System, das ebenfalls überregional ausgelöst wurde und die Handys laut schrillen ließ.
Pressemitteilung des
Kreis Neuwied
Die Alarmierung mit den Mobilen Warnmeldern hat gut geklappt.
Artikel melden
Unfallursache auf Hunsrückhöhenstraße weiterhin ungeklärt
21.06.: Motorradfahrer erliegt Verletzungen nach Unfall bei Koblenz
Koblenz. Am Sonntag, dem 21. Juni 2026, ereignete sich gegen 11:32 Uhr ein tragischer Unfall auf der B 327, bekannt als "Hunsrückhöhenstraße", zwischen Koblenz und Waldesch.
Weiterlesen
Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab
20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen
Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.
Weiterlesen
Das arme Tier konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien - doch zum Glück gibt es die Feuerwehr!
20.06.: Dramatischer Einsatz im Westerwald: Feuerwehr rettet Pferd aus Wassergraben
Waldbreitbach. Am Samstag, den 20.06.2026, wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach um 21:46 Uhr mit der Einheit Waldbreitbach zu einer Tierrettung am Mühlengraben in Waldbreitbach alarmiert.
Weiterlesen