Allgemeine Berichte | 03.06.2025

Robert-Krups-Schule in Neuwied-Irlich engagiert sich mit drei Kooperationslehrerinnen und 14 Schülerinnen und Schülern

Landrat ist überzeugt vom Schulsanitätsdienst

„Learning by doing (and teaching): Landrat Achim Hallerbach machte sich in der Robert-Krups-Schule im Neuwieder Stadtteil Irlich mit Schulleiter Peter Kowalenko selbst ein Bild vom Schulsanitätsdienst. Foto: Thomas Herschbach

Kreis Neuwied. Schule ist jung, Schule ist lehrreich und mit dem Erlernen von Mitmenschlichkeit in Form von Erster Hilfe kann man nicht früh genug anfangen. Das dachte sich auch die Robert-Krups-Schule im Neuwieder Stadtteil Irlich, als sie sich für die Mitwirkung im Schulsanitätsdienst (SSD) entschied. Davon überzeugte sich kürzlich auch Landrat Achim Hallerbach.

„Das ehrenamtliche Engagement in unserem Landkreis ist in großer Zahl vorhanden und auf vielfältigen Ebenen gegeben. Wenn sich Jugendliche dafür entscheiden, freiwillig Hilfe zu leisten, wenn es Not tut, muss es uns um die Zukunft unserer Gesellschaft nicht bange sein“, war der Landrat angetan von dem Rettungs-Konzept, das die beteiligten Schülerinnen und Schüler auch durch Vorführungen des Erlernten ganz praxisnah mit Leben erfüllten.

Der Schulsanitätsdienst sorgt bei Schul- und Sportfesten und Ausflügen, aber auch an ganz normalen Schultagen für die Sicherheit der Mitschülerinnen und Mitschüler und hilft bei Notfällen. Die mitwirkenden Jugendlichen sind fit in Erster Hilfe, sorgen für die Prävention auf dem Schulhof und unterstützen die Schule in ihrer Aufgabe, die Erste Hilfe zu gewährleisten.

„Unsere Schulsanitäterinnen und -sanitäter füllen in unserer Robert-Krups-Schule eine wichtige Rolle aus: sie übernehmen die Verantwortung für ihre Mitschüler und sind bei Unfällen in der Schule als erste zur Stelle, sie leisten Erste Hilfe und informieren, wenn nötig, den Rettungsdienst. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern“, stellt auch Schulleiter Peter Kowalenko anerkennend fest.

Mit Sözen Özgül, Janine Haller-Dietrich und Marijke Veit verfügt die Robert-Krups-Schule über drei Kooperationslehrerinnen im Themenfeld. Mit ihnen wirken die 14 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, die im internen Jargon unter dem passenden Titel „Superhelfer“ firmieren, zusammen. „Im Kreis Neuwied betreue ich mittlerweile neun weiterführende Schulen, die einen Kooperationsvertrag mit dem DRK abgeschlossen haben. Ich stehe im regelmäßigen Austausch mit den Schulen und bin der Ansprechpartner für alle Fragen. Die Schüler erhalten alle eine kostenlose Grundausbildung über den Erste Hilfe-Kurs und haben darüber hinaus die Möglichkeit zur weiteren Ausbildung bis hin zur Sanitätsdienstausbildung beim DRK Kreisverband Neuwied“, erläutert Daniela Köhler, Superhelfer-Expertin und Koordinatorin Schulsanitätsdienst/Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten die Hintergründe.

Mit ihren Schülern führen die Kooperationslehrer regelmäßige AG-Stunden durch, dazu erhalten die Lehrer Arbeitshilfen für den SSD durch das Jugendrotkreuz. So können die Lehrkräfte sich optimal an die Bedürfnisse der Schulsanitäter anpassen und einfach darauf vorbereiten.

Um als Kooperationslehrkraft bestens vorbereitet zu sein, bietet das Jugendrotkreuz in drei Organisationseinheiten Fortbildungen für Lehrkräfte an. So werden in Modul A organisatorische und rechtliche Grundlagen vermittelt, Modul B rückt die Sanitätsausbildung speziell für Lehrkräfte in den Blickpunkt und Modul C sieht die Ausbildung zum Erste Hilfe Ausbilder vor.

„Die Kooperation mit dem DRK birgt den Vorteil, dass sich die Schülerinnen und Schüler kostenlos im Jugend Rot-Kreuz (JRK) anmelden können. Das JRK bietet während der Tätigkeit im SSD oder bei Wettbewerben einen Versicherungsschutz“, erklärt Superhelfer-Expertin Daniela Köhler. Tatsächlich wird die Möglichkeit, sich mit anderen Schulen zu messen, auch in Form von Kreiswettbewerben und weiteren Wettbewerben auf Bezirks und Landesebene gegeben.

„Abgesehen von der reinen Zielvorgabe ist es schön, dass der Schulsanitätsdienst darüber hinaus die Gemeinschaft und die Sozialkompetenz fördert und zugleich hilft Berührungsängste abzubauen. Alles in einem ist das Format also ein echter Mehrwert und ein Gewinn für jede Schulgemeinschaft“, stellt Landrat Achim Hallerbach fest und würde sich über weitere Schulen, die dem Beispiel der Robert-Krups-Schule folgen, freuen.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

„Learning by doing (and teaching): Landrat Achim Hallerbach machte sich in der Robert-Krups-Schule im Neuwieder Stadtteil Irlich mit Schulleiter Peter Kowalenko selbst ein Bild vom Schulsanitätsdienst. Foto: Thomas Herschbach

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Boomerang : In Güls wird ein Bäumchen gepflanzt das dann Generationen brauch um was für die Umwelt zu tun. Dafür klopft man sich dann selbst auf die Schulter, um davon abzulenken das gegenüber 35 in (Worten FÜNFUNDDREI?IG)...
  • Boomerang : Die Demokratie schützen in dem man Meinungen zensiert, Parteien verbieten will, die Bevölkerung spaltet, anders denkende diffamiert, den Willen einer Mehrheit missachtet und für demokratiefeindlich erklärt, Berichterstattung nur einseitig zulässt.

Bahnhof Engers wird barrierefrei

  • Gitta Meyer: Und wenn nur 2 ode 3 Menschen leicht an dem Zug ran und reinkommt ist es das wert. Ich habe einen Mann ,der behindert ist,und im Rollstuhl sitzt. Da sind mir die Mäuse egal. Es kann sich keiner vorstellen ,wenn.man nicht selbst betroffen ist.
  • Hildegard DÖTSCH : Wurde im Vorfeld geprüft, wieviel beeinträchtige Menschen täglich den Bahnhof/ die Züge nutzen würden/wollen? Die Rodung bringt eine Vielzahl an Vögel, die in den Birken lebten in Bedrängnis. Auch Kleintiere, Eidechsen, Mäuse etc.
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Helfende Hände gesucht
Dienstleistungen
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Innovatives aus Weißenthurm
Umwelttechnologe
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Stellenanzeige SHK-Anlagenmechaniker u. Kundendienstmonteur
Stellenanzeige Klimaschutzmanager
Empfohlene Artikel

Neuwied. MONREPOS lädt am 27. Februar zum nächsten MonStammtisch. Als Expertin ist an diesem Abend Prof. Dr. Ada Borkenhagen von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Magdeburg zu Gast. Sie spricht über den enormen Einfluss der Sozialen Medien und der KI auf unsere Selbstwahrnehmung.

Weiterlesen

Neuwied. Anlässlich des vierten Jahrestages des Krieges in der Ukraine laden die ev. Brüdergemeine Neuwied, die ev. Kirchengemeinde Neuwied und die kath. Pfarrgemeinde St. Matthias Neuwied zusammen mit dem Ukrainisch-Deutschen Verein Kolo e.V. zu einem Ökumenischen Friedensgebet ein.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Roßbach. Kräftig angepackt haben die Rentner, die den Umzug des Gemeindearchives von der Alten Schule in das Alte Feuerwehrgerätehaus in Roßbach stemmten. Es wurden nicht nur hunderte von Aktenordner transportiert, sondern auch alte Schreibtische, Bürostühle, Kopierer, Drucker und Schränke entsorgt. Anschließend lud Johannes Schmidt alle Helfer zum Mittagessen in den „Roßbacher Hof“ ein. Pressemitteilung Gemeinde Roßbach/Wied

Weiterlesen

Kurtscheid. Der Karnevals Club Kurtscheid (KCK) hat in diesem Jahr einmal mehr bewiesen: In Kurtscheid schlägt nicht nur das närrische Karnevalsherz, sondern es tobt auch der Saal wenn die Konfetti Möhnen und der Elferrat einmarschieren und dreimal kräftig „Hie Höh!“ rufen.

Weiterlesen

Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Hausmeister, bis auf Widerruf
Gesundheitsexperten in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Junior Sales Manager
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Stellenanzeige Rechtsanwaltsfachangestellte-/Bürokraft in Teilzeit
Sachbearbeiter
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Februar 2026
Kurse Feb. + März
Titelanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Jörg Schweiss
Wir helfen im Trauerfall
Stellenanzeige i-Kraft
Stellenanzeige - diverse Bereiche