Politik | 09.02.2026

Im Zuge der Generalsanierung rechtsrheinische Bahnstrecke wird auch der Bahnhof Engers saniert

Bahnhof Engers wird barrierefrei

Bereits im Februar beginnen vorbereitende Maßnahmen mit Rodungsarbeiten für die Baustelleneinrichtung.  Foto: Martin Hahn

Engers. Nach jahrelangem Einsatz gibt es nun endlich Klarheit: Der Bahnhof Engers wird im Jahr 2026 im Zuge der Generalsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke vollständig saniert und barrierefrei ausgebaut. Dies hat die Deutsche Bahn nun offiziell bestätigt.

Bereits im Februar beginnen vorbereitende Maßnahmen mit Rodungsarbeiten für die Baustelleneinrichtung.

Der Ausbau umfasst unter anderem neue Bahnsteige, zwei Aufzüge, moderne Bahnsteigdächer sowie einen barrierefreien Zugang zu beiden Gleisen – sowohl in Richtung Neuwied als auch in Richtung Koblenz. Damit wird ein zentraler infrastruktureller Missstand im Stadtteil Engers behoben.

Der CDU-Ortsverband Engers sieht in der nun getroffenen Entscheidung einen wichtigen Erfolg des langjährigen gemeinsamen Engagements von Ortsbeirat, Stadtrat und vielen Aktiven vor Ort.

Ortsvorsteher Dieter Neckenig betont: „Für Engers ist das ein ganz entscheidender Schritt. Viele Menschen mit Einschränkungen sind täglich auf den Bahnhof angewiesen. Dass dieser nun barrierefrei wird, ist ein großer Gewinn an Lebensqualität und Teilhabe.“

Auch der CDU-Direktkandidat für die Landtagswahl, Jan Petry, hatte sich in den vergangenen Monaten wiederholt an den DB-Konzern gewandt und eine verbindliche Klärung eingefordert: „Die jetzige Zusage der Deutschen Bahn bringt endlich Planungssicherheit. Gerade für einen Stadtteil mit sozialen Einrichtungen, kultureller Bedeutung und touristischer Strahlkraft ist Barrierefreiheit kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung.“

Auch die CDU-Fraktion im Stadtrat von Neuwied hatte das Thema über viele Jahre immer wieder auf die politische Tagesordnung gesetzt. Fraktionsvorsitzender Martin Hahn zeigt sich zufrieden, dass es jetzt endlich los geht: : „Dieses Projekt zeigt, dass sich Beharrlichkeit lohnt. Wir haben als CDU gemeinsam mit dem Ortsbeirat und dem Ortsvorsteher nicht lockergelassen und immer wieder auf die besondere Situation in Engers hingewiesen. Dass nun ein so wichtiges Infrastrukturprojekt realisiert wird, ist ein starkes Signal für die Zukunft unseres Stadtteils.“

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Engers wird insbesondere Menschen mit Behinderungen, den Einrichtungen der Josefs-Gesellschaft, Pendlern sowie Gästen der Landesmusikakademie und der Villa Musica zugutekommen.

Für Engers bedeutet das Projekt einen nachhaltigen Entwicklungsschub und einen wichtigen Beitrag zu mehr Inklusion und Mobilität.

Pressemitteilung CDU Neuwied

Bereits im Februar beginnen vorbereitende Maßnahmen mit Rodungsarbeiten für die Baustelleneinrichtung. Foto: Martin Hahn

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Kommentare
12.02.202619:59 Uhr
Hildegard DÖTSCH

Wurde im Vorfeld geprüft, wieviel beeinträchtige Menschen täglich den Bahnhof/ die Züge nutzen würden/wollen?
Die Rodung bringt eine Vielzahl an Vögel, die in den Birken lebten in Bedrängnis. Auch Kleintiere, Eidechsen, Mäuse etc. Verlieren ihren Lebensraum. Barrierefreiheit muss angestrebt werden. Wer kontrolliert nach der Maßnahme, dass blinder Vandalismus das Projekt nicht zum Sterben verurteilt?
Vorzeigeprojekt was viele Steuergelder schluckt.

Gitta Meyer antwortete am 14.02.202612:45 Uhr

Und wenn nur 2 ode 3 Menschen leicht an dem Zug ran und reinkommt ist es das wert. Ich habe einen Mann ,der behindert ist,und im Rollstuhl sitzt. Da sind mir die Mäuse egal. Es kann sich keiner vorstellen ,wenn.man nicht selbst betroffen ist. LG. Gitta M

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