VdK-Ortsverband Adenau
Langjährige Mitglieder wurden geehrt
Adenau. Der Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Adenau, Jörg Söhngen, hatte die Mitglieder zum Ortsverbandstag ins Gasthaus „Zur Gemütlichen Ecke“ eingeladen. Erstmals in Adenau begrüßen konnte der Vorsitzende auch den neuen Kreisverbandsvorsitzenden Heinz-Wilhelm Schaumann. Dem Kreisvorstand gehört auch die Adenauer Kassenverwalterin Edith Busch als Frauenbeauftragte an. Der Ortsverband Adenau zählt 315 Mitglieder, von denen der Vorsitzende beim traditionellen Neujahrsessen über 100 begrüßen konnte. Beim Verbandstag waren es erheblich weniger, dafür aber zahlreiche Mitglieder, die bereits 20 Jahre oder zehn Jahre dem VdK-Sozialverband die Treue halten und dafür mit der Ehrennadel nebst Urkunde und Präsent ausgezeichnet wurden.
Der Kreisverbandsvorsitzende Schaumann zeigte sich erfreut darüber, dass allein 15 Mitglieder für 20 Jahre geehrt wurden und nochmals zwölf für zehn Jahre Mitgliedschaft. Das ist nicht selbstverständlich, da viele die Mitgliedschaft für die Verrentung nutzen und später, wenn das Ziel erreicht ist, wieder austreten, so Schaumann. Die Ehrennadel für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde überreicht an Stefan Denzer aus Adenau, Otto Fleischer aus Barweiler, Josef Hilberath aus Kottenborn, Günter Knebel aus Hönningen, Maria Lagaly aus Quiddelbach sowie Alfons Zimmermann aus Leimbach. Ebenfalls geehrt wurden Marlies Dubowski, Herbert Romes und Karl-Heinz Schmitz aus Wimbach, Rosa Friedrichs und Helmut Puderbach aus Barweiler, Gisela Gontarz aus Dümpelfeld, Anton Hennrichs aus Müllenbach sowie Willi Kohsmann und Helmut Löhr aus Herschbroich, die alle nicht anwesend waren.
Für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielt Peter Larscheid aus Nieder-adenau die Ehrennadel und Urkunde. Auch hier waren viele Mitglieder nicht anwesend. Geehrt wurden Ingrid Ewerz aus Leimbach, Albert Hansen und Margarete Stiglitz aus Wiesemscheid, Elke Kasper aus Hoffeld, Wilhelm Kiesewalter aus Barweiler, Diana Rink aus Niederadenau, Agnes Schmitz und Anneliese Sicken aus Adenau, Edmund Schumacher aus Herschbroich, Horst Walterscheid aus Ahrbrück sowie Simone Corneli.
In seinem Grußwort stellte der Kreisverbandsvorsitzende die neue Geschäftsstelle in Bad Neuenahr mit den Vorzügen der Barrierefreiheit vor und merkte an, dass der VdK-Kreisverband Ahrweiler trotz Umzug mit einem Plus von rund 13.000 Euro ins neue Jahr starten konnte. Auch für das kommende Jahr soll wieder ein Plus erwirtschaftet werden, so Schaumann. Bei der neu eingeführten Terminberatung sieht Schaumann erhebliche Vorteile in der Mitgliederbetreuung. „Vielleicht gelingt uns ja auch einmal, Außensprechstunden einzurichten, um so noch besser die weit entfernten Mitglieder wie hier im Adenauer Raum zu erreichen“, so der Kreisverbandsvorsitzende.
Mit Blick auf die Bundestagswahl griff Schaumann das Thema Rente auf, wobei dem VdK-Sozialverband die Erwerbsminderungsrente für seine Mitglieder am Herzen liegt. Zum geplanten neuen Abfallentsorgungskonzept für den Kreis Ahrweiler ab dem Jahr 2018 merkte Schaumann an, dass hier gleich zwei Fälle von Benachteiligung eintreten. Zum einen sind es die pflegenden Haushalte, zum anderen die Familien mit Kleinkindern. Beim Abfahren der grauen Mülltonne (Restmüll) nur noch im Vier-Wochen-Takt reicht die Tonne bei Weitem nicht aus, wenn hier Windeln oder Einlagen entsorgt werden müssen. Es könne nicht sein, dass pflegende Angehörige und Eltern mit Kleinkindern mit zusätzlichen Kosten für weitere Abfallbehältnisse oder mehrere Abholungen bestraft werden, so der Kreisverbandsvorsitzende. Erst recht müsse der Kreis darauf achten, für die sogenannten Pflegetonnen keine weitere Farbe zur Kenntlichmachung zu kreieren, da dies dann für Pflegende eine Diskriminierung darstelle. Hier hofft der VdK-Kreisverband, dass sich die Kreistagsmitglieder und die Kreisverwaltung bis zur Umsetzung noch etwas einfallen lassen und umdenken, da Kinder ebenso erwünscht sind wie die Pflege zu Hause - ohne zusätzliche Kostenbelastungen.
UM
