Allgemeine Berichte | 27.05.2026

Bundesjugendspiele 2026 der Astrid-Lindgren-Schule standen ganz im Zeichen von Teamgeist, Fairness und gemeinsamer Freude an Bewegung

Laufen, Springen, Jubeln – ein unvergesslicher Sporttag an der Grundschule Rheinbrohl

Auf dem Programm standen eine Sprintdisziplin, der Zonen-Weitsprung sowie eine Wurfübung mit dem 80-g-Schlagball.  Foto: K. Doetsch

Rheinbrohl. Am 22. Mai fanden bei schönstem Wetter die Bundesjugendspiele 2026 der Klassen 1 bis 4 an der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl statt. Auf dem Sportgelände wurde gesprintet, gesprungen, geworfen, angefeuert und gemeinsam gefeiert. Die Kinder zeigten dabei nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern vor allem Fairness, Motivation und großen Teamgeist.

Auf dem Programm standen eine Sprintdisziplin, der Zonen-Weitsprung sowie eine Wurfübung mit dem 80-g-Schlagball. Der Ausdauerlauf floss ebenfalls in die Wertung mit ein, wurde jedoch bereits zuvor im Sportunterricht durchgeführt.

Gut vorbereitet gingen die Kinder an den Start: Bereits in den Wochen zuvor wurden die verschiedenen Disziplinen intensiv im Sportunterricht geübt. Auch das tägliche Laufen und die regelmäßige Bewegung im Schulalltag stärkten Ausdauer, Koordination und Fitness der Schülerinnen und Schüler. So konnten viele Kinder persönliche Erfolge feiern und mit Selbstvertrauen an den Wettkämpfen teilnehmen.

Die Bundesjugendspiele werden seit den neuen Vorgaben in Rheinland-Pfalz stärker pädagogisch ausgerichtet. Neben den sportlichen Leistungen stehen heute vor allem Freude an Bewegung, Motivation, persönliche Entwicklung und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt. Gewertet wird altersgerecht und differenziert. Natürlich freuten sich viele Kinder über Sieger- und Ehrenurkunden, doch auch diejenigen, die an diesem Tag vor allem Erfahrungen sammelten oder persönliche Herausforderungen meisterten, konnten stolz auf sich sein. Ebenso wichtig ist es, bei sportlichen Wettkämpfen lernen zu können, mit Niederlagen umzugehen, Rückschläge zu akzeptieren und die Leistungen anderer anzuerkennen. Denn auch das gehört zum Sport und stärkt die Persönlichkeit der Kinder.

„Bei den Bundesjugendspielen gehören Sieg und Niederlage gleichermaßen dazu. Umso schöner war es zu sehen, wie fair die Kinder miteinander umgegangen sind, Erfolge gemeinsam gefeiert und auch Enttäuschungen respektvoll angenommen haben“, freute sich Schulleiterin Kerstin Doetsch.

Ein solcher Tag wäre ohne die Unterstützung vieler helfender Hände nicht möglich gewesen. Zahlreiche Eltern engagierten sich als Helferinnen und Helfer an den Stationen, unterstützten beim Messen, Stoppen, Schreiben oder Betreuen der Gruppen und trugen so wesentlich zum reibungslosen Ablauf bei. Dafür bedankt sich die gesamte Schulgemeinschaft ganz herzlich.

Ein besonderes Zeichen für den Zusammenhalt im Schulzentrum Rheinbrohl setzten zwei 9. Klassen der Römerwallschule Realschule plus Rheinbrohl. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten die Bundesjugendspiele engagiert als Wettkampfrichter und übernahmen ihre Aufgaben mit viel Verantwortungsbewusstsein und großem Einsatz. Für die Grundschulkinder waren sie dabei tolle Vorbilder und zeigten eindrucksvoll das gute Miteinander im Schulzentrum Rheinbrohl.

Ebenso gilt ein großer Dank allen Lehrerinnen und Lehrern sowie dem Hausmeister für die umfangreichen Vorbereitungen und die Organisation dieses gelungenen Sporttages.

Ein besonderes Highlight wartete am Ende der Wettkämpfe: Noch vor der Siegerehrung sorgten die spannenden Staffelläufe der einzelnen Jahrgangsstufen für Begeisterung auf dem Sportplatz. Diese Läufe gingen außerhalb der individuellen Bewertung in die Gesamtveranstaltung ein und standen ganz im Zeichen von Teamgeist, Fairness und gemeinsamer Freude an Bewegung. Unter lautem Jubel und kräftigem Anfeuern liefen die Kinder um die Wette. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten begeistert mit an, und auch die Kinder der KiTa Casa Feliz schauten vorbei und beobachteten gespannt das bunte Treiben auf dem Sportgelände.

Für zusätzliche Freude sorgte Schulhund Coco. Immer wieder „füllte“ sie beim Sprint spontan freie Bahnen auf und motivierte die Kinder mit ihrer fröhlichen Art zum Mitlaufen. Mit ihren vier Beinen startete sie allerdings selbstverständlich außer Konkurrenz.

Besonders beeindruckend war am Ende des Tages die schnelle Arbeit des Wettkampfbüros: Dank der digitalen Auswertung konnten alle Leistungen direkt berechnet und Urkunden geschrieben werden, sodass die feierliche Siegerehrung unmittelbar im Anschluss stattfinden konnte. Stolz nahmen die Kinder ihre Ehren- und Siegerurkunden unter großem Applaus entgegen.

Die Bundesjugendspiele 2026 bleiben damit sicherlich vielen Kindern als ein Tag voller Bewegung, Gemeinschaft, Freude und sportlicher Erlebnisse in Erinnerung.

Auf dem Programm standen eine Sprintdisziplin, der Zonen-Weitsprung sowie eine Wurfübung mit dem 80-g-Schlagball. Foto: K. Doetsch

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