Tag der offenen Tür der Georg-von-Boeselager-Sekundarschule Swisttal-Heimerzheim
Leben und Lernen in Gemeinschaft
Swisttal-Heimerzheim. „Unsere Sekundarschule ist praktisch die kleine Schwester der Gesamtschule“, erläutert Schulleiterin Angelika Polifka das Profil der relativ neuen Schulform an der Georg-von-Boeselager-Schule. Für die Klassen 5 bis 10 ist eine Konzeption für rund 500 Schülerinnen und Schüler entwickelt worden. Mit 43 Lehrerinnen und Lehrern werden in 21 Klassen die Jungen und Mädchen auf ein künftiges Berufsleben oder auf einen Übergang zu weiteren Schulen vorbereitet. Besonders stolz sind die Schulleiterin und ihr Kollegium auf die 31 verschiedenen Arbeitsgemeinschaften. In den AGS werden Sport, Kunst und Musik sowie handwerkliche Fertigkeiten gefördert. „Fast alle Jungen möchten zuerst natürlich in eine Fußball-AG, aber dann entdecken sie doch auch andere Bereiche für sich“, weiß die Schulleiterin. Um eine möglichst große Bandbreite in diesem Bereich zu bieten, beteiligt sich die Schule an dem Projekt „Kultur und Schule“ des Landes NRW.
Seit Oktober 2013 Sekundarschule
Der Zweig der Sekundarschule wurde in Heimerzheim erst im Oktober dieses Jahres eingerichtet. „Es ist deshalb für uns wichtig, rechtzeitig die Eltern und deren Kinder, die jetzt in den 4. Klassen der Grundschulen sind, die guten Entwicklungsmöglichkeiten hier an unserer Schule aufzuzeigen. Die Eltern haben an unserem Tag der offenen Tür die Möglichkeit, den Unterricht zu beobachten und sie können sich auch unsere Werkräume oder den Chemieraum usw. ansehen“, erläutert Angelika Polifka, „dabei ist uns wichtig, dass viele Eltern und Schüler den Tag mitgestalten.“ So herrscht dann auch in der Aula und den Werkräumen ein reges Treiben. Im Werkraum waren viele Schülerinnen und Schüler mit Feuereifer dabei, unter der Anleitung von Daniela Krantz Schlüsselanhänger aus Plexiglas zu fertigen.
Hier geht kein Kind „verloren“
Die Schulleiterin konnte sich über einen regen Zuspruch von Eltern und künftigen Schülern freuen. „Hier in unserer Schule ist alles noch überschaubar, wir haben kurze Wege, jeder kennt jeden, hier geht uns so schnell kein Kind verloren“, erläutert sie den fragenden Eltern, „wir wollen jedes Kind fördern und weiter bringen, diesen Anspruch hat hier das gesamte Kollegium.“ Auch wegen dieser Obhut, die hier noch walten kann, wechseln immer wieder Kinder von großen Schulen mit oft mit über 1000 Schülerinnen und Schülern nach Heimerzheim.
Mit der Lehrerin Daniela Krantz wurden Schlüsselanhänger gefertigt.
