Swisttaler Delegation besucht Partnerstadt Quesnoy
„Leben wie Gott in Frankreich“
Abschiedsreise zu Bürgermeister Roger Lefebvre mit touristischem Programm
Swisttal. Die Aufnahme war wie immer herzlich, und man fühlte sich gleich wohl unter den bekannten Gesichtern der französischen Freunde. Jedenfalls galt dies für die Mitglieder der kleinen Delegation des Partnerschaftsvereins und Bürgermeister Maack, die zum wiederholten Mal nach Quesnoy-sur-Deûle reisten. Die „Neuen“ merkten aber recht schnell, wie selbstverständlich die gewachsene Beziehung zwischen den Partnergemeinden geworden ist. Inoffizieller Anlass dieser Reise auf Einladung von Roger Lefebvre, dem Bürgermeister von Quesnoy, war seine anstehende Pensionierung. Im Mittelpunkt der Reise standen gleichwohl keine Festveranstaltungen und Festreden, sondern ein hübsches touristisches Programm in Quesnoy und der Umgebung. Nach der üblichen Begrüßung im Rathaus und der Verteilung der Besucher auf die Gastgeber-Familien fand ein Rundgang durch die Gemeinde statt. Bürgermeister Maack überreichte beim Abendessen seinem Kollegen und Freund Roger Lefebvre eine Urkunde, die vom Rat der Gemeinde Swisttal beschlossen worden war. Darin wurden die Verdienste Lefebvres für die Partnerschaft gewürdigt, die er nicht nur mit begründet hatte, sondern über 20 Jahre aktiv gefördert hat. Stéphanie Duhr, stellvertretende Vorsitzende des Swisttaler Partnerschaftsvereins, lobte nicht nur die herzliche Partnerschaft - sondern durfte sich gleich selbst als Dolmetscherin aktiv einbringen. Am nächsten Tag versammelten sich die Gäste und die Gastgeber zu einem Ausflug in das etwa 30 Kilometer entfernte Cassel. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine alte Stadt mit einer Burganlage, die sich bis zur Römerzeit zurückverfolgen lässt. Da Flandern weitgehend Flachland ist, sind solche Hügel selten. Drei davon haben dem flandrischen Bier „3 Monts“ seinen Namen gegeben. Cassels Burg war während des 1. Weltkriegs zeitweise Hauptquartier des französischen Oberbefehlshabers, Marschall Foch. Sein Denkmal wurde daher auf dem Burgberg errichtet, von dem man einen weiten Blick in alle Himmelsrichtungen hat. Ein Höhepunkt des Tages war ein typisch flandrisches Mittagessen in einem urigen Lokal. Bei herrlichem Wetter verabschiedeten sich die Partner am Abend von ihren Gastgebern mit der Aussicht, sich vielleicht schon bei einem Weihnachtsmarktbesuch in Swisttal oder Quesnoy, spätestens aber im Frühjahr 2014 in Swisttal wiederzusehen.
Bitte auch die Homepage www.swisttal-quesnoy.de beachten. Neue Mitglieder und Interessenten an deutsch-französischen Begegnungen aller Art sind herzlich willkommen unter www.swisttal-quesnoy.de oder kontakt@swisttal-quesnoy.de.
