Guter Vorsatz für das neue Jahr
Lebensretter werden
Koblenz. Seit einigen Jahren ist die Zahl an Blutspendern rückläufig. Daten des Paul-Ehrlich-Instituts belegen den negativen Trend. Im Verlauf der Jahre 2011 und 2019 sank die Zahl der Blutspenden bundesweit um knapp 17 Prozent. Dies führte zu einem Rückgang der sogenannten Vollblutspenden von knapp fünf Millionen auf weniger als vier Millionen im selben Zeitraum. Dem entgegen steht der Bedarf von etwa 15.000 Blutspenden täglich, davon alleine 3000 im Bereich des Blutspendedienstes West, der für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig ist.
Pauschal sind Bluttransfusionen immer dann notwendig, wenn der Körper zu viel Blut, Blutplättchen oder Blutplasma verloren hat und dieser Mangel nicht anders ausgeglichen werden kann. Eine wichtige Richtschnur ist dabei der Hämoglobinwert. Hämoglobin wird auch als roter Blutfarbstoff bezeichnet und ermöglicht den Transport von Sauerstoff im Blut. Wenn dieser Wert sehr plötzlich und stark abfällt, ist eventuell eine Bluttransfusion notwendig, wobei es unterschiedliche Arten von Bluttransfusionen gibt. Wenn allgemein von „Blutkonserven“ gesprochen wird, ist meist das Erythrozytenkonzentrat gemeint, also ein Konzentrat aus roten Blutzellen, das aus dem gespendeten Vollblut gewonnen wird.
Gerade jetzt zu Beginn eines neuen Jahres fassen viele Menschen gute Vorsätze – das kann auch eine erstmalige Blutspende sein. Gerade junge Menschen sind als Neuspender herzlich willkommen, da viele Mehrfachspender aus Alters- oder Gesundheitsgründen als Spender nicht mehr zur Verfügung stehen.
Der Zeitaufwand für eine Blutspende ist verhältnismäßig gering, je nach Aufkommen kann man das Spendelokal bereits nach spätestens einer Stunde verlassen. Darin sind bereits die vorbereitenden Maßnahmen wie Registrierung, Anamnese, Voruntersuchung und Arztgespräch sowie eine Ruhephase enthalten. Die reine Blutspende dauert lediglich zehn Minuten und kann das Leben von bis zu drei kranken oder verletzten Menschen retten.
Blutspende im Januar
Dienstag, 10. Januar, 16 - 20 Uhr, Wallersheim, Seniorenheim Maria vom Siege.
Donnerstag, 12. Januar, 16 – 20 Uhr, Karthause, Jugend- und Bürgerzentraum.
Mittwoch, 18. Januar, 14 – 19 Uhr, DRK-Haus der Begegnung, An der Liebfrauenkirche.
Donnerstag, 19. Januar, 14 – 19 Uhr, Blutspendemobil, Herz-Jesu-Kirche.
Freitag, 20. Januar, 14 – 19 Uhr, Blutspendemobil, Herz-Jesu-Kirche.
Samstag, 21. Januar, 14 – 19 Uhr, Blutspendemobil, Herz-Jesu-Kirche.
Dienstag, 24. Januar, 17 – 20 Uhr, Lay, Legiahalle.
Mittwoch, 25. Januar, 10 – 15 Uhr, Metternich, Universität.
Donnerstag, 26. Januar, 10 – 15 Uhr, Metternich, Universität.
Es wird gebeten, nach Möglichkeit einen Wunschtermin für die Blutspende online unter https://www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine/stadt/koblenz-07111000 zu reservieren. Spontane Spenden sind bei freien Kapazitäten auch möglich, es kann aber zu Wartezeiten kommen.
Pressemitteilung des
DRK Koblenz
