Lebensturm aufgestellt
Bell. Endlich war es soweit, am Samstag, dem 28.03. wurde das Gerüst des Lebensturms an dem dafür vorgesehenen Platz, auf der kleinen Streuobstwiese in der Nähe des Beller Friedhofs aufgestellt.
Unmittelbar nach der Müllsammelaktion der Gemeinde Bell, fanden sich trotz nasskaltem Wetter viele helfende Hände, die beim Transport und Aufstellen des Turmes gut gelaunt anpackten. Allen voran die Mitglieder des Beller Junggesellenvereins.
Was ist ein Lebensturm? Es handelt sich um ein Gerüst, in diesem Falle aus massivem Lärchenholz, mit mehreren Böden, verteilt auf eine Höhe von ca 3m. Den Abschluss bildet eine stabile, schräg angeordnete Dachfläche,die begrünt werden soll. Auf die verschiedenen Böden werden Behausungen für verschiedene Insektenarten eingerichtet, ganz unten auf der Erde sollen z.B. Eidechsen, Schlangen oder Igel, einen Unterschlupf finden.
Außerdem können auch Unterkünfte für Bilche oder Fledermäuse angebracht werden.
Um Wind und Wetter trotzen zu können, wurde der Lebensturm in Beton fest im Boden verankert, natürlich mit der kleinst möglichen Verdichtungsfläche. Später ist es vorgesehen, in Arbeitsgruppen die Nistmöglichkeiten für die Tiere zu bauen und zu basteln um sie dann gemeinsam im Turm anzubringen. Hierzu sind schon jetzt alle Interessierten, egal ob groß oder klein, eingeladen mitzumachen. Die Idee zu diesem mal etwas anderen Insektenhotel kam von den Initiatorinnen der Pflanzentauschbörse Evelyne Wiesner und Christa Schäfer.
Bereits seit einigen Jahren findet diese Veranstaltung regelmäßig auf dem Beller Gemeindeplatz statt. Die Gelder für das Baumaterial stammen aus Spenden von Besuchern der Pflanzentauschbörse und aus einer Förderung der Initiative „ Mehr als nur Grün“ der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Hier konnte bei einem Wettbewerb der Betrag von 500.- Euro erzielt werden.
Ganz herzlich sei dem Heimat- und Verschönerungsverein von Bell gedankt, der dieses Projekt mit einer sehr großzügigen Spende unterstützt hat.
Besonderer Dank gebührt auch Schreiner Stefan Wissen, der mit seiner Fachkenntnis und großem Arbeitseinsatz den Lebensturm genauso zusammen gebaut hat, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Ebenso vielen Dank an Martin Otter der bei Kälte und Regen zusammen mit den Mitgliedern des Junggesellenvereins und Stefan Wissen den Turm aufgestellt, ausgerichtet und befestigt hat.
Auch dem Ortsbürgermeister Stefan Zepp sei gedankt, weil er uns alle erforderlichen Genehmigungen gewährt und unsere Idee unterstützt hat, und natürlich den Mitstreiterinnen der Pflanzentauschbörse, die fast alle schon jahrelang dabei sind. Der Lebensturm soll nicht nur Lebensraum für Tiere sein, sondern bietet auch die Möglichkeit des gemeinsamen Gestaltens der Nisthilfen und des Beobachtens der zukünftigen Bewohner.
Foto: privat Foto: privat
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