Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Legal Highs: Harmlose Kräutermischungen?
Kreisjugendamt rückt „Neue Drogen“ in den Fokus
Kreis Mayen-Koblenz. Bei einer Fachveranstaltung des Kreisjugendamtes im Kreishaus ging es um die sogenannten „Neuen Drogen“ und die Frage, wie man Jugendliche bestmöglich davor schützen kann. Durchschnittlich zwei synthetische Drogen kommen pro Woche neu auf den deutschen Markt - zumeist stammen sie aus China oder aus Tschechien. „Legal Highs“ können mittlerweile problemlos über das Internet bestellt werden. An der Veranstaltung im Kreishaus nahmen pädagogische Fachkräfte, Lehrer, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz sowie Studenten teil. Als Referenten hatte das Kreisjugendamt Christoph Eichmann von der Polizeiprävention Koblenz eingeladen, der selbst im Drogendezernat gearbeitet hat und daher die Szene kennt. Er gab einen Überblick über verschiedene Stoffgruppen, beschrieb deren Wirkungsweisen und zeigte anhand von Anschauungsmaterial verschiedene Darreichungsformen sowie Rauchwerkzeuge. Dabei ging er auch auf den Cannabis-Konsum ein und wies darauf hin, dass sich die Wirkung dieser Droge in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt hat. „Das darf nicht verharmlost werden. Inzwischen nehmen viele Konsumenten sowohl Cannabis als auch synthetische Drogen zu sich, um verschiedene Rauschzustände zu erreichen“, so der Fachmann. Klaus Grosch vom Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe des Caritasverbandes Koblenz gab Tipps, wie Jugendliche und junge Erwachsene dabei unterstützt werden können, ihre Sucht in den Griff zu bekommen oder zu überwinden. Er stellte verschiedene Formen der Intervention bei Drogenkonsum vor und zeigte Möglichkeiten der Prävention auf. Weitere Informationen zum Thema erhält man bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Kinder- und Jugendförderung und Jugendschutz, Simone Manger, Telefon (02 61) 10 85 66 oder simone.manger@kvmyk.de oder im Internet unter www.kvmyk.de .Pressemitteilung
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