Anzeige Ausbildungsmesse in Rheinbach
Leistungsfähigkeit des Wirtschafts- und Bildungsstandorts widergespiegelt
Rund 1400 Jugendliche auf der Suche nach ihrem Berufsweg informierten sich an den Ständen von 90 Ausstellern aus der ganzen Region
Rheinbach. Mit 90 Ausstellern und rund 1400 Besuchern war auch die 17. Auflage der Rheinbacher Ausbildungsmesse wieder ein voller Erfolg. „Die Messe spiegelt die Leistungsfähigkeit des Wirtschafts- und Bildungsstandortes Rheinbach mit seinem breiten Bildungsangebot und seinen engagierten Unternehmen wider“, so Hans-Eberhard Dorow, der Leiter der Rheinbacher Wirtschaftsförderung. Die Zukunft Rheinbachs und der Region hänge schließlich maßgeblich davon ab, wie es Wirtschaft und Politik gelinge, junge Menschen auszubilden, weiter zu qualifizieren und an den Standort Rheinbach zu binden. Aber auch Integration war an diesem Tag im Alliance Messegebäude ein Stichwort, welches als Lösung, Forderung und Angebot zugleich immer wieder zu hören war. „Zurzeit sprechen alle von der notwendigen Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft. Neben der Vermittlung der deutschen Sprache muss die Integration in den Arbeitsmarkt als wichtigste Herausforderung bewältigt werden“, so Dorow weiter. In den vergangenen Jahren habe man sich immer wieder mit dem demografischen Wandel und dem damit verbundenen drohenden Fachkräftemangel beschäftigt. Jetzt gebe es eine echte Chance, die Fachkräfte von morgen zu sichern.
Informationen zu 340 Ausbildungsmöglichkeiten
Obwohl die Rheinbacher Ausbildungsmesse keine Spaßveranstaltung ist, wie der Vorsitzende des Arbeitskreises Ausbildungsmesse, Peter Lahl, ausdrücklich betonte, erfreut sie sich ständig zunehmender Beliebtheit. So opferten wieder einmal etwa 1400 Jugendliche ihren Samstag, um sich aktiv um ihre erfolgreiche berufliche Zukunft zu kümmern. Schließlich boten nicht weniger als 90 Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Organisationen aus der Region umfassende Informationen über mehr als 340 Ausbildungsmöglichkeiten vom Anlagenbauer und Bundeswehrsoldaten über den Industriekaufmann und Fachinformatiker bis zum technischen Systemplaner oder Veranstaltungskaufmann an. „Hier ist wirklich für jeden etwas dabei“, war Lahl überzeugt, ein sehr breites Spektrum an Berufen mit Zukunft abgedeckt zu haben.
Auf der anderen Seite nutzten auch die Unternehmen die Möglichkeit, sich frühzeitig um ihren künftigen Nachwuchs zu kümmern.
So gaben zahlreiche Schüler ihre Bewerbungsmappen bei den Unternehmen ab, für die sie sich interessierten. Einige hätten sogar die Fristen für die Abgabe von Bewerbungen extra wegen der Messe auf Ende Oktober verlegt, was die Bedeutung der Messe ebenfalls unterstreiche, so Dorow.
Die Unternehmen hatten die Gelegenheit, sich den Schulabgängern zu präsentieren, um sich den so wichtigen Nachwuchs zu sichern. Vorträge zu den Themen Studium und Bewerbung ergänzten das Angebot. Ob Informationen über die Möglichkeiten weltweiter Auslandsaufenthalte, Karriere bei der Bundeswehr oder allgemeine Tipps für die Berufswahl – für jeden Besucher war etwas dabei.
Große Namen und ortsansässige Betriebe
„Wir haben uns in diesem Jahr ganz besonders über die vielen Erstteilnehmer gefreut“, erklärte Dorow. So habe sich bei der Ausbildungsmesse ein breitgefächertes Spektrum von Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Hochschulen versammelt. Darunter auch große Namen wie Lidl, Miele und Procter & Gamble. „Aber auch viele ortsansässige Betriebe nehmen als Aussteller teil, wie die Traditionsunternehmen Fischer Elektro Anlagen GmbH oder die Buchhandlung Kayser – das freut uns ganz besonders“, so der Wirtschaftsförderer.
Zusätzlich zu den 4000 Quadratmetern Ausstellerfläche im Alliance-Messegebäude stand den Ausstellern ein großzügiger Outdoor-Bereich zur Verfügung, um sich eindrucksvoll den Schülern zu präsentieren. Schüler der Tomburg-Realschule Rheinbach waren wieder als Messeguides im Einsatz und standen in ihren gelben T-Shirts den Besuchern bei Fragen zur Seite.
Auf großes Interesse bei Eltern und Schülern trafen auch die verschiedenen Workshops und Vorträge zu den unterschiedlichsten Berufsfeldern und Ausbildungsmöglichkeiten. . JOST
Die Schülerinnen und Schüler der Tomburg-Realschule standen wie in jedem Jahr als Messe-Guides in gelben T-Shirts zu Verfügung. Foto: Volker Jost
Am Stand der Bundeswehr erfuhren die Interessenten alles über die zivilen und militärischen Laufbahnen, die ihnen offenstehen. Foto: Volker Jost
Zahlreiche Bildungsinstitute nutzten die Gelegenheit, um für ihr Angebot zu werben. Foto: Volker Jost
