Tag der Feuerwehr in Flerzheim: Nachwuchswerbung wird immer wichtiger
Leistungsnachweis und das Spiel ohne Grenzen
Flerzheim. Alle Jahre wieder ist das „Spiel ohne Grenzen“ der Rheinbacher Jugendfeuerwehr ein großer Spaß für die Nachwuchs-Floriansjünger aus den neun Löschgruppen. Beim „Tag der Feuerwehr“ rund um das Feuerwehrgerätehaus Flerzheim verwandelten die Jugendfeuerwehren den Schulhof der Flerzheimer Grundschule zu einem riesigen Abenteuerspielplatz, auf dem viel erlebt und getan werden konnte und am Ende die Erkenntnis stand, dass man gemeinsam erfolgreicher ist als allein. Diesmal hatte Roland Probst, der Sprecher des Jugendvorstandes, das Kommando über die beiden Wettbewerbe der Jugendfeuerwehr, denn neben dem „Spiel ohne Grenzen“ stand auch noch der reguläre Leistungsnachweis für die Nachwuchs-Feuerwehrleute auf dem Programm.
Währenddessen kümmerte sich die Löschgruppe Flerzheim um Löschgruppenführer Achim Bieberstein um die Organisation und das leibliche Wohl.
Alle zeigten eine herausragende Leistung
Am Leistungsnachweis nahmen fünf Jugendfeuerwehr-Gruppen teil, die alle eine ausgezeichnete Leistung gezeigt hätten, so Wehrleiter Laurenz Kreuser. Er betonte dabei, dass die Nachwuchswerbung immer wichtiger werde, denn die Anzahl der Mitglieder der Jugendfeuerwehr sinke langsam, aber stetig. Die Werbemaßnahmen der vergangenen Monate mit Auftritten auf verschiedenen Dorffesten und in den sozialen Medien habe allerdings bereits erste Erfolge gezeigt, die ersten Neuzugänge seien daraufhin schon verzeichnen gewesen – sogar bei der aktiven Wehr. Nach wie vor werde jeder, der sich für die Arbeit der Feuerwehr interessiere, gerne in die Gruppe aufgenommen. Am Ende setzte sich die Vertretung der Kernstadt-Feuerwehr nach knappem Rennen durch, noch vor den Gastgebern aus Flerzheim und Ramershoven sowie der Jugendfeuerwehr Hilberath. Den vierten Platz belegten die Gruppen aus Niederdrees/Oberdrees sowie aus Merzbach/Queckenberg.
Durch ein Spinnennetz schlüpfen
Beim Spiel ohne Grenzen hatten die teilnehmenden Gruppen unter anderem die Aufgabe, mit einem Rettungssack zu kegeln, durch ein Spinnennetz zu schlüpfen oder aus zwei B-Strahl-Schläuchen ein Wagenrad zu bilden. Auch die Jugendbetreuer der einzelnen Löschgruppen machten den Spaß mit und absolvierten ebenfalls den Parcours. Am Ende stand die Jugendfeuerwehr aus Ramershoven als Sieger fest, Platz zwei belegte die Gruppe Rheinbach vor Hilberath. Den vierten Platz teilten sich Niederdrees/Oberdrees sowie Queckenberg/Merzbach. Insgesamt nahmen knapp 100 Jugendliche an diesem Jugendfeuerwehrtag teil. Die Urkunden und Pokale wurden überreicht von Wehrleiter Laurenz Kreuser und Bürgermeister Stefan Raetz. Schon jetzt freuen sich die Nachwuchs-Feuerwehrmänner auf das alljährliche Zeltlager, das in der kommenden Woche mit etwa 100 Teilnehmern bei Wiehl starten soll. JOST
Wehrleiter Laurenz Kreutzer (li.) und Bürgermeister Stefan Raetz (re.) gratulierten der Jugendfeuerwehr Ramershoven für den Gewinn im „Spiel ohne Grenzen“. Foto: Photographer: Volker Jost Auf de
Schlauchkegel war eine der Disziplinen, die auch die Betreuer der Jugendfeuerwehr noch absolvierten. Foto: Photographer: Volker Jost Auf de
Beim Spiel ohne Grenzen mussten die Jugendfeuerwehren aus zwei B-Strahl-Schläuchen ein Wagenrad bilden. Foto: Photographer: Volker Jost Auf de
