Allgemeine Berichte | 20.05.2019

Westerwälder Patenprojekt „Keiner darf verloren gehen“

Lernpaten bildeten sich in Erster-Hilfe fort

Westerwaldkreis. Jüngst konnten 15 Lernpatinnen und Lernpaten ihre Erste Hilfe-Kenntnisse auffrischen. Mit viel Spaß und fachlicher Leitung vergingen acht Stunden Erste Hilfe am Kind wie im Flug. Bei diesem Lehrgang wurden die Teilnehmer in der Durchführung der richtigen Maßnahmen bei Kindernotfällen geschult. Sie lernten die Versorgung bedrohlicher Blutungen bei Kindern, aber auch die lebensrettenden Sofortmaßnahmen, die bei Atemstörungen und Störungen des Herz-Kreislauf-Systems zu treffen sind. Weitere Themen waren Maßnahmen bei Knochenbrüchen, Schock, Kontrolle der Vitalfunktionen, stabile Seitenlage, Beatmung, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Vergiftungen, Erkrankungen im Kindesalter. Damit Unfälle gar nicht erst passieren, wurden im Kurs außerdem besondere Gefahrenquellen für Kinder aufgezeigt und vorbeugende Maßnahmen nahegebracht. Ein rundherum gelungener Tag für alle Teilnehmenden.

Das Lernpatenprojekt wird in Kooperation mit dem Kreisjugendamt und dem DRK-Haus für Jugend und Familienhilfe sehr erfolgreich im Westerwald angeboten. In dem Projekt geht es nicht nur um das Erlernen des Schulstoffes, sondern um Empathie, gezielte Zuwendung, um Alltagshilfen sowie Fördertipps für alle Lebensbereiche. Am Westerwälder Lernpatenprojekt „Keiner darf verloren gehen“ beteiligten sich beim Start 2011 15 Personen, inzwischen sind es bereits mehr als 110 Lernpaten.

Es werden weitere Lernpaten gesucht

Interessenten, die am Lernpatenprojekt teilnehmen möchten, wenden sich an Alexandra Khan, Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Tel. (0 26 02)12 45 89 bzw. per E-Mail an alexandra.khan@westerwaldkreis.de oder an Frank Simon, DRK Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. Tel. (0 26 63) 91 64 83 14 bzw. per E-Mail an f.simon@hajufa.drk.de. Ab dem 24. August wird eine neue Schulung für Lernpaten angeboten.

Pressemitteilung der Pressestelle der Kreisverwaltung

des Westerwaldkreises

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