Orbachleuchten 2026: Mehr als 60 Lichter erinnern an Hochwasser und Zusammenhalt
Leuchtender Weg in die Zukunft
Swisttal-Odendorf. Entlang des Orbachs in Swisttal-Odendorf leuchteten am Sonntagabend, den 18. Januar 2026, zum fünften Mal mehr als 60 flackernde Lichter. Sie verwandelten den Bachlauf in ein sichtbares Zeichen der Hoffnung. Die Initiatorin Ilona Wehrmann verfolgt mit der Aktion das Ziel, positive Bilder zu schaffen. Das Licht erinnerte an die Herausforderungen der Hochwasserereignisse im Jahr 2021, zugleich aber auch an die gemeinsame Kraft, diese zu bewältigen. So entstand ein leuchtender Weg, der den Blick in die Zukunft richtete.
Am Stand der Johanniter-Hochwasserhilfe zeigte sich ein eindrucksvolles Miteinander. Rund 150 Gäste kamen zusammen, begegneten sich offen und tauschten sich aus. Dabei wurde spürbar, wie stark der Zusammenhalt in der Region ist. Die besondere Wärme des Abends zeigte sich vor allem in den Gesprächen über Wiederaufbau, Unterstützung und Gemeinschaft, die auch in Krisenzeiten trägt. Der Stand mit warmen Getränken entwickelte sich zu einem Treffpunkt zum Zuhören und Krafttanken. Mit einem Bollerwagen verteilten die Johanniter entlang des Orbachs warme Getränke und Kekse und kamen dabei mit vielen Menschen ins Gespräch. Luisa Mertens, Projektleitung Johanniter-Hochwasserhilfe, betonte vor Ort: „Das Orbachleuchten ist für uns eine schöne Gelegenheit, mit den Menschen in Kontakt zu treten und zu zeigen, dass wir auch weiterhin für sie da sind.“ Diese Verlässlichkeit gibt vielen Betroffenen Halt.
Die Hilfsangebote der Johanniter-Hochwasserhilfe sind vielfältig. Sie reichen von Beratung und finanzieller Unterstützung beim Wiederaufbau über soziale Beratung, etwa zur Unterstützung bei der Alltagsstrukturierung und zur Orientierung bei Sozialleistungen. Hinzu kommt systemische Beratung, beispielsweise bei innerer Unruhe sowie bei Überlastungs- und Erschöpfungsgefühlen. Außerdem gehört die Vermittlung von Baugutachtern und Anwälten zum Angebot. Projekte zur Stärkung der Gemeinschaft, darunter das Begegnungscafé und der Kindertreff, ergänzen die Unterstützung.
Die Gemeinschaft bleibt verbunden, die Hilfe bleibt präsent. Der Abend machte deutlich, dass Gemeinschaft bedeutet, füreinander da zu sein – heute, morgen und übermorgen. Die Unterstützung vor Ort bleibt eine verlässliche Stütze für Wiederaufbau, Austausch und Gemeinschaft, mindestens bis Ende 2027. Die Johanniter gestalten damit eine Zukunft, in der Hoffnung, Wärme und Unterstützung spürbar bleiben.BA
Am Stand der Johanniter-Hochwasserhilfe zeigte sich ein eindrucksvolles Miteinander.
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