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Stolze Möhnen aus Mayen feiern mit traditionellen Möhnenball Jubiläum

„Lewe Mädcha“ feiern ganz in hellblau

07.02.2020 - 13:04

Mayen. Weit über 100 begeisterte Karnevalisten feierten in der traditionellen und bekannten Mayener Lokalität „Johnny´s Schatulle“ in der Koblenzer Straße am Fuße des Sankt Veit Parks mit den „Lewe Mädcha vom Gevelsberg“ einen ganz besonderen Abend. Ein Abend ganz in den Farben des Vereins: Hellblau. Den diesjährigen „Möhnen-Hausball“, der eingewoben war im 25-jährigen Vereinsjubiläum.

„Es macht uns total sehr stolz, ein reiner Frauenverein zu sein“ sagt die langjährige Obermöhn Barbara Münnisch. „Dabei ist es uns auch besonders wichtig, die stolzen Traditionen unseres ruhmreichen Vorgängervereins, den „Gevelsberger Möhnen“, aufrecht zu erhalten.“ „Die Möhnen sind für Mayen unersetzlich“, sagt auch die gegenwärtige Prinzessin der Stadt Mayen Tina I. „Sie leisten einen sehr wertvollen Beitrag für die hiesige Brauchtumspflege.“


Ruhiger Abend mit Prinzessinnen Besuch


Der Abend im Wirtshaus von Gastwirt „Johnny“ war ein bewusst ruhig geplanter Abend. „Wir wollten unseren Möhnenball als Abend der Begegnung ausrichten“, so Münnisch. So begrüßte man „viele liebe Freunde“ aus Bell, von den Mayener Feuerwehr Möhnen, den Hausener Möhnen, den Jeckische Pänz, sowie viele externe Freunde des Vereins und der Schatulle.

Ebenso war Martina Endres, die amtierende Kreiswackesträgerin, so wie das letztjährige Beller Prinzenpaar Anna und Stefan im Saal. Wegen des Gedanken eines ruhigen Abends gab es auch kein festliegendes Programm.

Ziel war es einfach, sich zu unterhalten, aktuelle Themen auszutauschen und den Abend mit guten Freunden zu verleben.

Jedoch kommt auch so ein Abend nicht ohne ein kleines Programm aus. So wurde der Abend traditionell zunächst mit einem „Tanz“ begonnen und eine neue Möhne in die Gesellschaft eingeführt, der selbstredend auch ein Ordnen überreicht wurde.

Auch wurde die Obermöhn zu ihrer eigenen Überraschung selbst von ihren Mitgliedern mit Pralinen und Rosen beschenkt. Highlight war für alle Gäste der Besuch der amtierenden Mayener Prinzessin Tina I. mit einem großen Gefolge aus allen Kooperationen der Stadt. Das stolze und leidenschaftliche Mitglied aus den Reihen der Möhnen der Feuerwehr sang natürlich auch in der Schatulle ihren populären Prinzessinnen-Song „Dat is Maye“ und verteilte warme Worte und die begehrten Prinzessinnen-Orden.


Durch Höhen und Tiefen


Der Verein selbst besteht in der heutigen Form bereits seit 1995.

Damals mit über 30 Mitgliedern gestartet, durchlebte der Vereine auch schwierige Jahre mit nur noch fünf aktiven Mitgliedern, wie die 1998 eingetretene heutige Obermöhn weiß. „Die liebe Helga, ist jetzt 25 Jahre durchgängig dabei. Sie hat wirklich alle Höhen und Tiefen unseres Vereins durchlebt.

Auch das wollen wir heute natürlich gebührend feiern.“

Einen kleinen Wermutstropfen gilt es in diesem Zusammenhang aber für die derzeit zehn stolzen Damen trotzdem zu verkraften. Die in der karnevalistischen Szene überregional bekannte und hochdekorierte Ehrenobermöhne, Erika Keuser, ist vor der laufenden Session aus dem Verein und damit aus der aktiven Karnevalsszene ausgeschieden. „Wir haben ihr sehr viel zu verdanken. Sie hat uns den Karneval und das ruhmreiche Brauchtums näher gebracht.

Sie hat unsere Gemeinschaft geprägt wie keine Zweite, Es gab, das möchte ich hier betonen, keinen Streit zwischen uns. Sie hat ganz sachlich aus eigenen und persönlichen Gründen den Verein verlassen. Sie bleibt aber immer in unseren Herzen und ist auch immer sehr gerne bei uns gesehen. Sie hat viele von uns zum Verein gebracht. Wir haben durch sie gelernt, den Verein zu lieben.“, erklärt die Vorsitzende des Vereins.


Zurück zu den Wurzeln


Das Wort „Möhne“ oder auch „Mööne“, kommt von altdeutschen Begriff „Muhme“. Dieser bezeichnete im westdeutschen Sprachraum bis etwa 1880 eine weibliche Verwandte von der Mutterseite.

Oftmals bedeutete der Begriff aber auch eine ältere verheiratete, mitunter auch verwitwete, Frau, welche sich hauptsächlich in dunkler Kleidung mit Kopfbedeckung zeigt.

Sich dieser Tradition verpflichtet sehen sich auch die stolzen Frauen aus Mayen. „Wir wollen uns auch wieder bald in schönen Kleidern zeigen. Ich denke, das wird sicher bald auch kommen.

Dann werden wir uns in naher Zukunft wieder mehr, wie die Frauen aus der alten Zeit präsentieren. Also mit langen, bodenlangen Kleidern und entsprechenden Schnitten und Kopfbedeckungen! Noch fühlen wir uns dafür zu jung, aber es wird kommen.

Uns ist es sehr wichtig, dass wir die alten Traditionen des rheinischen Brauchtums aufrecht erhalten und dies auch öffentlich von uns gezeigt wird. Wir sind aber trotzdem auch ein modernerer Verein. Weswegen wir uns sehr freuen würden, wenn wir auch wieder ein paar neue, gerne auch junge Frauen im Verein begrüßen dürften. Wir treffen uns monatlich, haben einen tollen Zusammenhalt. Im letzten Jahr waren wir zum Beispiel zusammen auf Mallorca. Wir gehen auch immer im Kinderzug mit und treffen regelmäßig andere Möhrenvereine in der Region. Bei uns ist immer viel los“, verkündet die „Obermöhn“ Barbara Münnisch zum Abschluss des hellblauen Abends.

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Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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