Ev. Kirchengemeinde beteiligte sich an der „Earth Hour“
Licht aus für den Klimaschutz
Höhr-Grenzhausen. Die „Earth Hour“, Deutsch „Stunde der Erde“ ist eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. Der WWF Australia rief sie 2007 ins Leben, seit dem findet die „Earth Hour“ jedes Jahr im März statt.
Ziel der Aktion ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klimaschutz zu lenken und das mit Erfolg: Etwa 7000 Städte in 178 Ländern pflichteten sich der „Earth Hour“ bei. Zahlreiche Denkmäler und Bauwerke wurden am 25. März um 20:30 Uhr auch dieses Jahr für eine Stunde in Dunkelheit gehüllt, u.a. Big Ben, der Eiffelturm, die chinesische Mauer und das Brandenburger Tor.
Die ev. Kirchengemeinde Höhr-Grenzhausen beteiligte sich zum dritten Mal mit einem Gottesdienst an der Aktion.
Einige Gemeindemitglieder nahmen an der „Earth Hour“ teil und kamen für eine Stunde zusammen. Es wurde gebetet und über die Umwelt, ihren Wert und Schutz, Gott und dessen Hilfe, gesprochen.
Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Matthias Neuesüß, der den Abend neben dem Frauenchor mit Klavierstücken begleitete.
Besinnliche Stimmung
Die Stimmung in der Kirche war ruhig und verbunden. Der Gottesdienst wurde in einem Stuhlkreis gehalten und jeder Teilnehmer hielt eine Kerze in der Hand. Durch vorgetragene Textauszüge und Gesangsstücke wurden die Menschen zum Nachdenken und der Wertschätzung unserer Güter angeregt. Es geht vor allem um das Zusammensein, Stärkung und Gemeinschaft, so Neuesüß. Die „Earth Hour“ solle eine Verbesserung der Umwelt, durch die Verbreitung des Wissens und die Zeichensetzung, hervorrufen.
Die Gemeinde ist zuversichtlich, dass die „Earth Hour“ auch in Zukunft in der ev. Kirche Höhr-Grenzhausen weitergeführt wird und zunehmend an Popularität gewinnt.
