Fritzdorfer Weihnachtsmarkt mit Kunst, Musik und Nikolaus
Lichterglanz und Budenzauber
Handarbeiten und Selbstgemachte Unikate lockten viele Besucher an
Wachtberg. Seit über 30 Jahren empfängt der Fritzdorfer Weihnachtsmarkt alljährlich hunderte Gäste auf dem Dorfplatz des kleinen Ortes. Besonders Unikate, Kunst, Handarbeit und das handgemachte Bühnenprogramm lockte die Besucher.
Nach der Öffnung der Marktstände am Samstagmittag gab der Posaunenchor Meckenheim ein kleines Konzert auf der Bühne des Marktes. Mit Meike Zimmermann und ihrer Gitarre, der Bläsergruppe des Hegerings Bad Godesberg, dem Bridges Duo und dem Kirchenchorkonzert in der benachbarten Kirche hatten die Organisatoren an diesem Tag für ein reichhaltiges musikalisches Programm gesorgt. Stimmungsvolle Atmosphäre schenkte auch die liebevoll und detailreich gestaltete Beleuchtung. Die Weihnachtseisenbahn und Bastelideen für die Kinder, wie die Bearbeitung von Schiefer mit Dachdecker Peter Hammelmann oder einem kleinen Programm im Jugendheim sorgten dafür, dass sich auch der Nachwuchs wohlfühlte. Das Highlight des Tages besonders für die jüngsten Besucher war am Samstag ebenso wie am Sonntag der Besuch des Nikolauses um 17 Uhr.
Am Sonntag öffneten die Marktstände schon um 11 Uhr ihre Läden. Der Junge Chor Donum Dei schenkte dem Weihnachtsmarktgeschehen mit flotten Weihnachts- und Adventsliedern eine besondere Note, bevor der Männergesangverein Concordia ab 14 Uhr die Stimmen zu klassischen Weihnachtsliedern erklingen ließ. Ein kleines Mitsingkonzert gab Dennis Ledermann mit seiner Gitarre am Nachmittag, gefolgt von Heinz Nolden mit seiner über die Grenzen von Wachtberg hinaus bekannten Drehorgel. Eine kleine Lesung zu Nikolaus von Kerstin Büttner fesselte die Aufmerksamkeit der jungen Weihnachtsmarktbesucher, bis um 17 Uhr der Nikolaus kam.
Der Liturgieausschuss von Sankt Marien Wachtberg unter der Leitung von Pfarrer Michael Maxeiner hatte sich wie beim Martinsmarkt in Adendorf auch für den Fritzdorfer Weihnachtsmarkt in der benachbarten Kirche etwas Besonderes einfallen lassen. Unter dem Titel „Feuer und Flamme“ gab es Musik, Lesungen und die Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet. „Das ist ein besonderes Angebot der Gemeinde. Viele, die in die stimmungsvoll beleuchtete Kirche gekommen sind, haben festgestellt, dass sie in all dem Trubel hier die Gelegenheit haben, zur Ruhe zu kommen“, sagte Claudia Langen. Dieses Angebot sei gerne und gut angenommen worden.
In „rauschender Geschwindigkeit“ genossen die Jüngsten die Fahrt auf der Weihnachtseisenbahn. Foto: Petra Reuter
Weihnachtliche Deko lockte. Foto: Petra Reuter
