Zukünftig Martinszug immer freitags
Lichtermeer und Musik beim Martinszug
Pech. Hunderte Kinder mit bunten Lichtern zogen beim traditionellen Martinszug durch die Straßen Pechs. Erstmals fand der Umzug an einem Freitag statt. „Wir erhoffen uns so ein stressfreies Event für alle Eltern und Kinder, weil am nächsten Tag dann keine Schule oder Kita ist“, so Veranstalter Hendrik Böhm, Vorstand Ortsfestausschuss Pech e.V. (kurz OFA). Und so wird auch zukünftig der Martinszug in Pech immer am Freitag vor Sankt Martin stattfinden. Ansonsten wurde an altbewährten Traditionen festgehalten. So führte Grundschullehrerin Katharina Wühle den Zug als Sankt Martina auf dem Pferd an, ihr folgten die vielen Kindergartenkinder des Ortes. Der sensationelle Tambourcorps Bengen e.V. sorgte für die musikalische Untermalung und alle Teilnehmenden sangen die schönsten Laternen-Lieder mit. Auch Clemens Mertes begleitete den Zug erneut gesanglich und die Schüler der katholischen Grundschule präsentierten ihre Klasse-Kreationen. Während die i-Dötzchen in diesem Jahr auf Wale setzten, bastelten die Zweitklässler rosarote Schweinchen. Die zwei Klassen der dritten Stufe entschieden sich für die Themen Feuer und Geisterschloss. Die vierte Klasse gestalteten farbenfrohe Mandala-Lichter und machten aus dem grauen Novembertag ein buntes Erlebnis. Für eine wunderbare Atmosphäre sorgten auch die Anwohner an der Zugstrecke. Sie folgten dem OFA-Aufruf und schmückten wie gewohnt ihre Häuser und Vorgärten festlich. Die schönste Dekoration gelang diesmal den Bewohnern der Pecher Hauptstraße 40A mit zahlreichen geschnitzten Kürbissen und leuchtenden Laternen. Als Gewinn gab einen Gutschein für das Gasthaus beim Hons. Höhepunkt des Umzugs ist für alle kleinen Teilnehmer selbstverständlich die Weckenverteilung. Diese fand direkt am Feuer statt. So konnten Klein und Groß das spektakuläre Feuer genießen, bevor es für die Kinder zum Schnörzen weiterging. Für das riesige und bis in die Ferne sichtbare Feuer sorgt seit jeher Familie Kolzem. Die Größe des Feuers war wie immer beeindruckend. Den Abschluss fand der Umzug in der Kolzem-Scheune bei Würstchen und Glühwein. Gemeinsam ließen zahlreiche Gäste dort den Abend ausklingen, bevor es am nächsten Morgen wieder früh rausging. Denn an den Umzug schließt sich die Weckenverteilung an die Senioren des Ortes an. Eine Tradition, die in Pech lange verwurzelt ist und für viel Freude im Ort sorgt.
Durch die Straßen auf und nieder zog der Martinszug.
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