Frauenfahrt der kfd Ohlenberg ging nach Lüttich
Liebe auf den zweiten Blick
Kasbach-Ohlenberg. Geprägt von ihrer Vergangenheit als Industriestadt, als Zentrum der Kohle- und Stahlindustrie, zeigt sich die belgische Stadt Lüttich dem Besucher auf den ersten Blick nicht gerade von ihrer vorteilhaftesten Seite: Heruntergekommene, auch halb verfallende Häuser, Industrieanlagen, dunkle und enge Gassen und auch so manche Bausünde vermitteln den ersten Eindruck. Diese ersten Bilder können aber recht schnell verblassen, wie es auch die mehr als 40 Frauen erlebt haben, die der Einladung der kfd Ohlenberg zu dieser Städtefahrt gefolgt waren.
In zwei Gruppen aufgeteilt konnten sie unter kundiger Führung diese interessante Stadt näher kennenlernen. Sie versammelten sich am Startpunkt der Führung, dem fürstbischöflichen Palais an der Place Saint-Lambert. Das prunkvolle historische Gebäude vereint Elemente der Gotik und der Renaissance und weist auch einen neugotischen Flügel auf; der erste Innenhof ist wegen seiner sechzig ganz unterschiedlich gestalteten Säulen berühmt. Weiter ging es durch die Altstadt, vorbei am Rathaus mit seinem wappengeschmückten Giebel, dem alten Perron-Brunnen am Marktplatz, einem Minoritenkloster, das heute Museum ist, zur Kirche St. Bartholomä und schließlich zum Museumskomplex Grand Curtius, um nur einige Stationen zu nennen.
Die schönen Seiten der Stadt erkundet
Die vielleicht schönste Straße ist die Straße Hors-Château mit ihren schönen alten Patrizierhäusern und den schmalen „Impasses“ zwischen den einzelnen Häuserfronten; das sind romantische kleine Sackgassen mit lauschigen Innenhöfen, in denen zum Teil mediterranes Klima herrscht, das den hier und da angepflanzten Feigenbäumen ganz offensichtlich gut bekommt. Spektakulär war die Montagne de Bueren, eine Treppe mit 374 Stufen, die von der historischen Altstadt zur Zitadelle hinaufführt und von einigen konditionsstarken Frauen nach der Führung noch erklommen wurde. Oben angekommen konnten sie einen grandiosen Blick über die Stadt genießen. Wer lieber unten bleiben wollte, konnte durch die Fußgängerzone des „Carré“ mit seinen zahlreichen Gaststätten und Geschäften flanieren, belgische Spezialitäten kosten beziehungsweise einkaufen, oder einfach das typische Ambiente und das französische Flair der Stadt auf sich wirken lassen.
Auch wenn immer wieder dunkelgraue bis schwarze Wolken am Horizont auftauchten und sich auch zeitweise entluden, hatte die Stadt den Frauen ihre positiven Seiten und ihre Schönheiten zeigen können. - Im „Bismarckturm“, einem freundlichen Restaurant am Stadtrand von Aachen, beschlossen die Frauen den erlebnisreichen Tag.
Der Reisesegen, den Gemeindereferentin Ursula Monter den Frauen am Morgen bei der Abfahrt in Kasbach mit auf den Weg gab, formulierte das, was dieser Ausflug den Frauen vermitteln sollte und dies sicherlich auch getan hat: aus Altgewohntem herauskommen, die Last des Alltags, das Unerledigte und die Sorgen einmal hinter sich lassen, Neues entdecken, die Sehnsucht nach Abwechslung leben und sich an einem erfüllten Tag erfreuen.
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