Zwölf Symposien und Vorträge bei den Zeugen Jehovas Meckenheim
„Liebe baut auf“
Biblische Prinzipien auf den modernen Alltag anwenden
Meckenheim. „Liebe baut auf“- Dies war das Thema des Kongresses, an dem die Zeugen Jehovas aus Meckenheim und Rheinbach teilnahmen. Das Motto „Liebe baut auf“ erinnert daran, welche konstruktiven Auswirkungen christliche Nächstenliebe hat. In zwölf Symposien und Vorträgen, die teilweise auch historische Beispiele behandelten, wurde dargelegt, wie man heute noch christliche Liebe zeigen kann. Liebe fördert in jeder Gemeinschaft Frieden und Harmonie. Und sie hilft dem Einzelnen, sich nicht von Problemen völlig vereinnahmen und sich dadurch die Energie rauben zu lassen. Ein Redner erinnerte daran, dass junge Bäume Stützen bekommen, die für ein gerades Wachstum sorgen. Diese Veranschaulichung war den Zeugen durch die vielen Baumschulen und Obstplantagen rund um Meckenheim sehr vertraut. In der Bibel finden sich viele Vorbilder, die Menschen in der heutigen Zeit eine begleitende Stütze sein können. Oft zeigt sich das in Alltagssituationen. Statt zu sagen: „Falls du Hilfe brauchst, sag Bescheid“ wird man auf Situationen achten, in denen man helfen kann, ohne erst gefragt werden zu müssen. „Wer fühlt, was er hört oder sieht, der tut, was er kann“, lautete eine Kernaussage.
Das beste Beispiel, so wurde erklärt, ist Gott selbst. Die Bibel offenbart seine Biographie, zeigt, wie er seine Liebe zeigt. Es gibt fraglos viele kluge Menschen, allerdings hat menschliche Weisheit immer menschliche Grenzen. Gottes Weisheit ist nicht begrenzt und deshalb sind seine ethischen Grundsätze immer anwendbar. Hansjörg Mattmann aus der Gemeinde Meckenheim gefiel besonders diese Gegenüberstellung: „In unserer technisierten Zeit schaut jeder von uns täglich mehrmals in sein Handy. Niemand findet das lästig. Wenn wir so ein unwiderstehliches Verlangen nach dem Lesen in der Bibel entwickeln, kommen wir in unserer christlichen Persönlichkeit kontinuierlich weiter und können anderen helfen und sie bei ihren Sorgen aufbauen.“ Seine Frau Mirjam fügt hinzu: „Mein Highlight war die Ansprache, in der erklärt wurde, dass unsere Liebe größer und wichtiger ist als Vorurteile, als unser finanzielles Polster und auch als unser Stolz. Wer Vorurteile abbaut, Menschen für wichtiger hält als Geld und es schafft, seinen Stolz zu überwinden, der kann anderen eine Stütze sein.“ Ruben Hausdorf äußert: „Leider sind christliche Werte im Alltag immer weniger gefragt. Bei diesem Kongress konnte man solche Werte nicht nur hören, sondern erleben. Fasziniert hat mich zudem, wie einfach und praktisch die Dozenten in ihren Vorträgen biblische Prinzipien auf den modernen Alltag angewandt haben. Wir können uns zum Beispiel Zeit für unsere Freunde nehmen, einfühlsam zuhören oder ihnen einen Bibeltext zeigen, der uns selbst schon getröstet hat. Was zählt, ist, dass wir für unsere Freunde da sind, wenn sie uns brauchen.“ Jehovas Zeugen in Meckenheim werden in Zukunft weitere Kongresse durchführen, die auch der Öffentlichkeit zugänglich sind.
Pressemitteilung
Zeugen Jehovas Meckenheim
