Familie Pollmanns feierte am Freitag mit vielen Gästen die Eröffnung ihres Museums
„Liebeserklärung an die Mosellandschaft“
Ernst. Mit Freunden und Gästen aus Politik, Wirtschaft, Handwerk, Handel und Gewerbe feierten Franz-Josef, Karin und Philipp Pollmanns am vergangenen Freitag die Eröffnung des Moselland-Museums in Ernst. Franz-Josef Pollmanns begrüßte die Gäste und ließ noch einmal die Geschichte dieser neuen Einrichtung Revue passieren. Seine jahrzehntelange Sammelleidenschaft, die mit einem „Dieselross“ aus dem Hause Fendt begann, führte schließlich dazu, dass der erfolgreiche Hotelier mittlerweile 28 Ackerschlepper und historische Traktoren sein eigen nennt. „Eigentlich hatte ich nur ein Traktor-Museum geplant, aber durch den Kauf des ehemaligen Hotels Rink und verschiedener Grundstücke konnte ich expandieren“, so der Ernster augenzwinkernd. Den Architekten Walter Andre beauftragte er dann mit der Planung des Projekts, das nun gelungen in der Weingartenstr. 91 entstanden ist. „Was wir heute sehen, kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen“, sagte Franz-Josef Pollmanns mit einem Dank an Behörden, Banken, Handwerker und alle Helfer, die bei der Realisierung des Moselland-Museums mitgeholfen haben.
Landrat Manfred Schnur erinnerte an den denkwürdigen Tag, denn am 20.Januar 2017 würde nicht nur das Moselland-Museum eingeweiht, sondern in den USA Donald Trump als 45. Präsident vereidigt. Mit dem Bau seines Museums wurde ein Traum für Franz-Josef Pollmanns wahr, den man als „Liebeserklärung an die Mosel deuten kann“, so der Kreischef. Mit einem Lob und Dank an den Mut des Unternehmers Pollmanns gab Manfred Schnur das Mikrofon an MdL Anke Beilstein, die nicht nur in ihrer Funktion als Landtagsabgeordnete sprach, sondern auch als direkte Nachbarin der Pollmanns. „Ihr habt Mut zu Visionen und ein schmuckes Museum geschaffen, in dem viel Liebe steckt“, so die Ernsterin. Mit dem Hinweis „hier gibt es viel zu sehen und zu entdecken“, gab die ehemalige Ortsbürgermeisterin an ihren Nachfolger Joachim Barden, der ebenfalls von einem „Glanzstück“ für die Gemeinde Ernst sprach und den Pollmanns noch viele gute Ideen für ihr Moselland-Museum wünschte. MT
