Allgemeine Berichte | 28.05.2021

Stadt Lahnstein

Liegengelassener Hundekot im Stadtgebiet sorgt immer wieder für Arbeit und Ärger

Lahnstein. Leider treffen im Rathaus der Stadt Lahnstein regelmäßig Beschwerden über Verunreinigungen durch Hundekot auf Spielplätzen, in Grünanlagen und auf Gehwegen im Stadtbereich ein.

Die Beseitigung der Hinterlassenschaften kostet nicht nur Geld, die „Tretminen“ sind zudem eine Belästigung für Bürger*innen und Gäste der Stadt. Verantwortungsvolle Hundebesitzer wissen, dass sie bei jedem Spaziergang eine „Hundetüte“ dabei haben und die Hinterlassenschaften ihres Hundes in einem Abfallbehälter entsorgen müssen.

Bei diesen Pflichten unterstützt die Stadtverwaltung Lahnstein die Hundebesitzer und hat an insgesamt 30 Stellen im Stadtgebiet Hundekot-Entsorgungsstationen aufgestellt, an denen kostenlos Plastikbeutel gezogen und gefüllte Beutel entsorgt werden können. Umso weniger ist nachvollziehbar, dass es weiterhin derartige Probleme mit liegengelassenem Hundekot gibt.

Die Stadtverwaltung macht es den Hundebesitzern mit diesen Stationen so einfach wie möglich. Dennoch scheinen noch immer einige Hundebesitzer es nicht so ernst zu nehmen mit dem Wegräumen der Hundehaufen. Daher die eindringliche Bitte der Verwaltung, durch die Beseitigung der Hinterlassenschaft zu einem sauberen Erscheinungsbild der Stadt beizutragen und es nicht Unbeteiligten zu überlassen, den Kot aufzusammeln. Die gefüllten Beutel können übrigens auch in jeden öffentlichen Abfalleimer geworfen werden.

Wird der Hundekot nicht beseitigt, ist das zudem ein Verstoß gegen die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Lahnstein und kann mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 55 Euro geahndet werden. Bei einem wiederholten Verstoß muss mit der Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens gerechnet werden. So weit muss es doch nicht kommen.

Pressemitteilung der

Stadt Lahnstein

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Kommentare
09.06.202112:19 Uhr
Tina Hüser

In Anbetracht dessen, dass keine Gemeinde erklären kann, wo die Einnahmen der Hundesteuer hingehen(Wegereinigung ), kann man den Frust und die Unlust mancher Hundebesitzer durchaus verstehen?? Wenn diese Gelder wenigstens im Tier- und Umweltschutz eingesetzt werden würden, aber..?? In Sachen Umweltschutz und angeblichen Naturliebhaber: Tierkot verrottet innerhalb von zwei Wochen, die zur Verfügung gestellten Kotbeutel frühestens nach zwei Monaten! Dazu kommen Herstellung-und Transport-Giftstoffe,DANKE Früher war es normal, das Kuh- und Schafsherden durch Ortschaften getrieben wurden,heute wollen die Leute Bio und Hygiene aber bitte keine Insekten,Spinnen,Tauben oder andere Wesen in ihrer Nähe.Selbst der Bauer, der mit der Kartoffelernte vom Feld kommt, ist ein unmögliches Individuum, so wie die Straße danach aussieht!!Alles muß Öko sein aber alles was natürlich ist wird angefeindet!! Einfach schauen wo/wie man sich bewegt, das würde vielen Tieren(gerade auf Radwegen)das Leben retten!

07.06.202111:55 Uhr
juergen mueller

Doch, für die, die es letztendlich nicht begreifen wollen, ist es wohl die einzige Möglichkeit, zur Vernunft zu kommen.
Bedauerlich ist, dass diese Uneinsichtigkeit gerade auch auf die zurückfällt, die am allerwenigsten dafür können - die Hunde. Dieses (un)menschliche Bedürfnis, alles (tierische) haben zu wollen, sich aber nicht mit den damit verbundenen Pflichten abzufinden geht mir schon tierisch auf den Sack. Wir hatten 3 Hunde, denen wir mit allen damit verbundenen Pflichten gerecht wurden. Zweibeiner, denen wir tagtäglich begegneten, die sich nicht daran hielten, wurden zur Rechenschaft gezogen, ohne Kompromisse u. das nicht nur die Hinterlassenschaften der Vierbeiner betreffend. Wer sich seiner menschlichen wie auch tierischen Verantwortung nicht bewusst ist, muss es lernen u. zwar mit jeder Konsequenz.

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