25 Jahre Partnerschaft der Clubs Bonn-Rhenobacum und Dunkerque Force 9
Lions leben deutsch-franzöische Freundschaft
Empfang der Stadt Rheinbach - Adenauerhaus besucht
Rheinbach. Die deutsch-französische Partnerschaft steht nicht nur auf dem Papier des Freundschaftsvertrages, den Konrad Adenauer und Charles de Gaulle vor 50 Jahren unterschrieben haben. Sie wird intensiver denn je gelebt. Das bewiesen die Lions Clubs Bonn-Rhenobacum und Dunkerque Force 9, die das 25-jährige Bestehen ihrer Jumelage gefeiert haben - mit einem Empfang der Stadt Rheinbach im Glasmuseum Rheinbach, einem Festabend in Bad Neuenahr und vor allem auch mit einem gemeinsamen Besuch des Adenauer-Hauses in Rhöndorf.
Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz, amtierender Vizpräsident des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum, sprach bei der Begrüßung der französischen Delegation im Ratssaal des Himmeroder Hofes von einer „sehr persönlichen Jumelage“, die gerade auch von den „familiären“ Freundschaften getragen werde, die im Verlaufe der 25 Jahre bei den alljährlichen gegenseitigen Treffen in den Heimatstädten der Clubs, in Rheinbach, Meckenheim und Dünkirchen, aber z.B. auch in Berlin und Paris geschlossen worden sind. Voller Stolz verwies der Rheinbacher Bürgermeister auch auf die Rheinbacher Städtefreundschaft mit Villeneuf-lez-Avignon, die wie der Elysee-Vertrag seit 50 Jahren Bestand hat und gerade auch von der Jugend - nicht zuletzt im Rahmen eines intensiven Schüler-Austausches in die Zukunft getragen wird. Das sei nicht weniger und nicht mehr als eine einzigartige „Friedensgarantie für Europa“.
Von einem kostbaren Geschenk für beide Völker und Europa sprachen denn auch die beiden Präsidenten der Lions Clubs, Jürgen Antwerpen (Rhenobacum) und Patrick Bartet (Force 9) beim Festabend in Bad Neuenahr. Mit einem blühenden und gedeihenden Rosenstock, der zwar gelegentlich von seinen dürren Ästen befreit werden müsse, aber sich insgesamt prächtig entwickelt, sprach Jürgen Antwerpen. Und Patrick Bartet kommentierte: „Natürlich haben sich mit dem Ende des Kalten Krieges, dem Fall der Berliner Mauer und der deutschen Wiedervereinigung die Welt und Europa verändert. Die partnerschaftliche Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich spielt aber weiterhin eine zentrale Rolle beim Aufbau Europas. Im Einander-Ergänzen unserer Völker liegt ihre unbestreibare Kraft!“
Staatssekretär a.D. Manfred Speck, der Hausherr der Adenauer-Gedankstätte, der die deutsch-französischen Lions dort begrüsste, bestätigte ausdrücklich: Unsere Freundschaft lebt von ungezählten „kleinen“ Freundschaften, die zusammen aber Großes bewirken. Die französischen Gäste zeigten sich in Rhöndorf besonders beeindruckt von der Würdigung, die Charles de Gaulle hier von deutscher Seite erfährt, was nicht zuletzt auch an dem neuen Denkmal für beide politischen Persönlichkeiten im Garten des Adenauer-Hauses zum Ausdruck kommt.
Am Ende der Jubiläums-Begegnung stand Dank. Er galt den beiden Jumelage-Beauftragten Ingo Hagemeister und Philippe Rogez für unvergssljche gemeinsame Stunden. Geschieden wurde denn auch mit einem fröhlichen „Auf Wiedersehen 2014 in Dünkirchen!“
