Kultur- und Heimatring Dausenau stellte dreitägiges Programm auf die Beine
Livemusik, Kindertheater und vieles mehr
Tolle Unterhaltung für alle Gäste
Dausenau. Während in vielen Großstädten die Heimatfeste bereits schon gefeiert wurden, wird auch an alten Traditionen in den Dörfern festgehalten. So fand am vergangenen Wochenende die bekannte Dausenauer „Quetsche Kirmes“ statt. Der Vorstand des Kultur- und Heimatring Dausenau sorgte gemeinsam mit Bodo Events und vielen fleißigen Helfern für ein dreitägiges kurzweiliges Programm.
Am Freitag zogen die Kinder mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern und Roller von der Grundschule aus los, um die Dorfbewohner dazu einzuladen, mit dabei zu sein, wenn der große Kirmesbaum mit Manneskraft aufgestellt wird. Begleitet wurde die fröhliche Schar musikalisch vom ortsansässigen Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr.
Nach den Grußworten durch den 1. Vorsitzenden Holger Bingel, richtete auch die Bürgermeisterin Michelle Wittler ihre Dankesworte an die Ausrichter und eröffnete das Fest rund um die 1000jährige „Alte Eiche“ mit dem Fassbieranstich.
Leider spielte das Wetter über die Kirmestage nicht so mit. Während es bei der Eröffnung noch schön und trocken war, ließ es Petrus an den anderen beiden Tagen immer wieder regnen. Die geplante „Historische Stadtführung“ musste aufgrund der Wetterlage leider abgesagt werden.
Aber trotz des Wetters sorgte das umfangreiche Programm für tolle Unterhaltung der zahlreichen Gäste.
Für die Kinder gab es am Samstag das Figurentheater „Guck mal“. Martina Hering begeisterte nicht nur das junge Publikum mit ihrem Theaterstück „Der Löwe und die Maus“.
Ein Trommelrhythmus direkt zu Anfang animierte Klein und Groß zum Mitmachen. Die Darstellerin imitierte mit der Bongo-Trommel verschiedene Tiere aus der Wildnis, die die Kinder begeistert errieten.
Als es wieder mucksmäuschenstill war, zeigten sich auch die Mäuseschwestern Elfriede und Luise. Während Erstere lieber Nüsse sammelte, wollte Letztere den „Löwen mit der wuscheligen Mähne“ kennenlernen.
Es war ein rundum gelungenes Theaterstück.
Livemusik an allen drei Kirmestagen, Kaffee und Kuchen und andere Gaumenfreude wurde den Besuchern ebenso geboten wie ein brillantes Feuerwerk mit bengalischem Feuer am Lahnufer, dass die Kirmestage abrundete.
Auf dem Kirmesgelände trotzte man dem Regen und ließ sich vom Wetter nicht beirren.
Der Löwe wurde von der Maus Luise befreit.
