„Peter und Paul-Kirmes“ in Ludendorf mit abwechslungsreichem Programm
Ludendorfer feierten gemütlich im Dorfhaus
Swisttal-Ludendorf. „Bei dieser Wettervorhersage und den dunklen Wolken rings um uns herum haben wir unsere Aktivitäten überwiegend in das Dorfhaus verlagert“, schaute Dirk Lüssem, Präsident der Ludendorfer Jonge, zufrieden auf das gemütliche Treiben um sich herum. Die Liebhaber von Sahne- und Obsttorten hatten einen großen Bereich des Dorfsaales in Beschlag belegt, am Bierpavillon und den Stehtischen floss das frische Kölsch, und einige Kartenspieler hatten für sich auch ein geeignetes Plätzchen entdeckt.
Die Ludendorfer feiern ihre „Peter und Paul-Kirmes“ traditionell am letzten Wochenende im Juni. Wie immer begann das Fest mit einem kleinen Umzug und dem Aufhängen des Paias am Dorfhaus. Mit dem Fassanstich und der Disconight mit Musik der 70er und 80er Jahre, aufgelegt von DJ Lucas, wurde es eine lange Nacht.
Der Kirmessonntag begann mit dem Patronatsgottesdienst in der Pfarrkirche mit Pater Stanislaus Friede. Der anschließende Frühschoppen, den Andreas Konrad auf dem Akkordeon begleitete, ging nahtlos in das Mittagessen über, das komplett ausverkauft war. Zu Sauerbraten, Rotkohl und Knödel „kam ganz Ludendorf“, war zu hören.
Die sportliche Jugend, und wer sich noch dazu zählte, hatte draußen seinen Spaß bei der „Menschenkicker-Meisterschaft“.
Traurig endete die Kirmes - allerdings wie jedes Jahr - wieder für den Paias. Für diverse Vergehen, die ihm Dirk Lüssem eindringlich vorhielt, wurde er einstimmig zum Tode durch Verbrennen verurteilt. Mit dem Erlöschen des Feuers endete auch die Peter und Paul-Kirmes.
