„Köchemarkt“ überzeugte auch als „Genuss am Fluss“
Lukullische Weltreise von der Eifel bis Hawaii
Tausende Besucher genossen große kulinarische Vielfalt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit dem neuen Claim „Genuss am Fluss“ und etwas veränderter Platzierung von Ständen und Gastronomie rückte man – Nomen est Omen – etwas näher an die Ahr. So ging jetzt der Köchemarkt leicht modifiziert im Bad Neuenahrer Kurpark über die Bühne. Die moderaten Veränderungen schadeten der Veranstaltung, die inzwischen auf eine fast ein Vierteljahrhundert währende Historie zurückblicken kann, absolut nicht. Im Gegenteil: Samstagsabends rockten rund 1500 Besucher zu den Klängen der „Queen Kings“ und tags drauf strömten die Massen erneut gen Kurpark. „Auch als ‚Genuss am Fluss‘ ist der Köchemarkt ein absoluter Frequenzbringer. Wir haben das Ganze neu benannt, da fragt man sich natürlich, ob die Menschen dies annehmen und die alte Identifikation mit dem Köchemarkt da ist. Der enorme Zulauf zeigt, dass alles gelungen ist. Die Besucher und auch wir als Veranstalter fühlen uns sehr wohl“, freute sich Sternekoch Hans Stefan Steinheuer.
Meisterköchen über die Schulter geschaut
Und auch das Wetter spielte den Gourmetköchen in die Karten und servierte zwei Tage lang ideales Sommerwetter. Im Mittelpunkt standen Essen und Trinken – mit allen Sinnen, denn „Genuss am Fluss“ bot nicht nur die Möglichkeit zahlreiche Speisenvariationen zu genießen, sondern auch die Gelegenheit, Meisterköchen wie Jean-Marie Dumaine oder Ralf Metzler live bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.
In Sachen Kulinarik war von regional bis exotisch alles dabei. Ob Spanferkelfilet auf Gartenbohnen vom „Prümer Gang“, Tagliatelle mit Ahr-Sommertrüffel von „Vieux Sinzig“, lackierte Entenbrust auf gebratenem Gemüse von „Steinheuer Heppingen“, Wildschweinfilet vom „Jagdhaus Rech“, Gnocchetti Gamber-Rospo von „La Concordia“, hawaiianisches „Poke“ oder Pfifferlinge in Kräuterrahm und Angus-Rumpsteak von „Metzlers Restaurant“ – es war für jeden Geschmack etwas dabei, flankiert von zahlreichen Vor- und Nachspeisenvariationen. Der Durst konnte mit Ahr-Prädikatswein, Kaffee-Variationen oder frisch gezapftem „Blonden“ stilecht gelöscht werden.
Delikatessen to go
Wie immer gab es auch die Möglichkeit, Delikatessen mit nach Hause zu nehmen – vom heimischen Obstbrand bis zur Wildschweinmettwurst. Natürlich sind es nicht „nur“ die bekannten Köche, sondern auch unzählige helfende Hände im Bereich der Zubereitung und des Service, die ein Event wie „Genuss am Fluss“ zum Erfolg werden lassen. Sie alle ermöglichten den Besuchern eine lukullische Weltreise von der Eifel bis nach Hawaii.
Auch als „Genuss am Fluss“ war der Köchemarkt ein Besuchermagnet.
Meisterkoch Jean-Marie Dumaine ist mit Freude bei der Arbeit.
Sternekoch Hans Stefan Steinheuer mit dem hawaiianischen Trendgericht „Poke“.
Im Ambiente des Kurparks fühlten sich die Besucher sichtlich wohl.
