Allgemeine Berichte | 17.10.2018

Katholische öffentliche Bücherei siegt in der Kategorie „Steigerungsrate“

Lutzerath gewinnt Preis beim Lesesommer

Die Leiterin der Katholischen öffentlichen Bücherei St. Stephan Lutzerath Elisabeth Dietz (M.) nahm den Preis entgegen. Julia Löffler von der Stadtbibliothek Koblenz (l.) und Ute Panschitz-Harke von der Stadtbücherei Neustadt-Weinstraße waren ebenfalls unter den Preisträgern.  privat

Lutzerath/Neustadt. 33.197 Seiten wurden in nur acht Wochen von Kindern und Jugendlichen in Lutzerath förmlich verschlungen. Über diesen erfolgreichen „Lesesommer“ freut sich das Team der Katholischen öffentlichen Bücherei (KöB) Lutzerath St. Stephanus. Die Bücherei gewinnt mit einer Steigerungsrate von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr die Kategorie „ehren-/nebenamtlich geleitete Bibliothek“. Koordiniert wird die Aktion zur Leseförderung vom rheinland-pfälzischen Landesbibliothekszentrum in Kooperation mit den diözesanen Büchereifachstellen in Rheinland-Pfalz.

Auch bei der diesjährigen Aktion boten Bibliotheken landesweit Kindern und Jugendlichen von sechs bis 16 Jahren vom 11. Juni bis zum 11. August die Chance, aktuelle Bücher kostenfrei zu lesen. Außerdem konnten sie an einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm teilnehmen. Durchschnittlich lasen die Schülerinnen und Schüler 7,4 Bücher innerhalb des Aktionszeitraums.

Immer mehr Kinder und Jugendliche machen mit

Der „Lesesommer“ in Rheinland-Pfalz hat mit 195 beteiligten Bibliotheken wieder einen neuen Rekord aufgestellt. Auch der Zuspruch stieg weiter an: Mehr als 20.300 Kinder und Jugendliche waren mit Eifer dabei und lasen fast 150.000 Bücher.

Christoph Kraus, Abteilungsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz erklärt anlässlich der Preisverleihung in Neustadt an der Weinstraße: „Ich freue mich sehr, dass auch nach elf Jahren Lesesommer der Zuspruch ungebrochen ist. Trotz der Konkurrenz mit den neuen Medien scheint die Faszination für Bücher ungebrochen. Dies ist sicherlich auch dem großartigen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliotheken geschuldet. Dafür möchte ich mich im Namen des Landes bedanken.“

Faszination für Bücher ist ungebrochen

In Lutzerath besteht das Team der KöB aus acht ehrenamtlich arbeitenden Personen. Die Bücherei gehört zu den ältesten ihrer Art im Bistum Trier. Sie wurde 1847 gegründet und durch einen Umzug 1994 reaktiviert. „Aufgrund des starken Engagements des damaligen Teams startete sie dann neu durch und wurde immer erfolgreicher“, freut sich Diplom-Bibliothekarin Dorothee Steuer. Sie ist verantwortlich für die Büchereiarbeit im bischöflichen Generalvikariat Trier.

Etwa 4700 Medien stehen im ehemaligen Pfarrhaus zur Ausleihe bereit, weiß die Leiterin Elisabeth Dietz. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sie sich für die Bücherei. „431 Bücher wurden im Zuge des Lesesommers in diesem Jahr bei uns ausgeliehen“, erklärt sie. Die Titel „Die Olchis und das Schrumpfpulver“, „Der hamsterstarke Harry“ und „Emmi und Einschwein“ seien derzeit bei den jungen Lesern besonders beliebt. Die Bücherei hat darüber hinaus Sachbücher für alle Altersklassen, Romane, Jugend- und Kinderbücher, Hörbücher, Filme auf DVD und Spiele im Bestand. Dazu kommen noch viele Tiptoi-Bücher und Spiele sowie dazugehörige Stifte. „Dabei handelt es sich um elektronische Medien, mit denen man Audio-Dateien in den Büchern hören kann, indem man auf eine bestimmte Stelle drauf tippt“, erläutert Elisabeth Dietz.

Jeder Interessierte kann das Angebot der Bücherei nutzen. Anmeldung und Ausleihe sind kostenlos. Weitere Informationen gibt es auf www.pfarreiengemeinschaft-ulmen.de oder unter Tel. (0 26 77) 95 12 70.

Die Leiterin der Katholischen öffentlichen Bücherei St. Stephan Lutzerath Elisabeth Dietz (M.) nahm den Preis entgegen. Julia Löffler von der Stadtbibliothek Koblenz (l.) und Ute Panschitz-Harke von der Stadtbücherei Neustadt-Weinstraße waren ebenfalls unter den Preisträgern. Foto: privat

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