Allgemeine Berichte | 28.03.2025

Realschülerinnen lernten Ada-Lovelace-Projekt der Uni Koblenz kennen

„MINT“-Fächer als Karrierechance für Mädchen

Ruth Sandforth (rechts), Leiterin des Ada-Lovelace-Projekts an der Universität Koblenz, hieß die Gäste von der St. Thomas Realschule plus Andernach an „ihrer“ Uni willkommen. Foto: privat

Andernach. „MINT“ – diese Abkürzung steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die an der St. Thomas Realschule plus Andernach in so genannten Profilklassen mit dem Schwerpunkt „MINT“ unterrichtet werden. MINT – diese Fachrichtung spielt aber auch eine große Rolle im Ada-Lovelace-Projekt an der Universität Koblenz.

Seit mehr als 25 Jahren macht sich die Koblenzer Uni dafür stark, junge Frauen und Mädchen für die MINT-Fächer zu begeistern. Mit großem Erfolg: Das „Ada-Lovelace-Projekt“ – der Name erinnert an die 1815 geborene britische Mathematikerin und Computer-Pionierin Ada Lovelace – gilt bundesweit als „Good-Practice-Beispiel“ für die erfolgreiche Förderung junger Frauen im Bereich MINT.

Realschullehrerin Nadja Richter, die gerade mit acht Schülerinnen der Klassenstufen 7 und 8 und zwei Kollegen von St. Thomas die Universität besuchte, um an einem „Schnupper-Workshop“ für Mint-begeisterte Mädchen teilzunehmen, war beeindruckt von dem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm, das ihrer Gruppe geboten wurde. „Unsere Schülerinnen waren mit Begeisterung bei der Sache“, sagt sie.

DNA vonTomaten im Labor extrahiert

Die spannende Forschungsaufgabe, die sich das Hochschulteam für ihre jungen Gäste ausgedacht hatte: Extrahiert im Labor für Bioorganische Chemie die DNA von Tomaten! Gesagt, getan. Mit Arbeitskitteln, Schutzbrillen und Handschuhen bewehrt legten die Mädchen los - und hatten nach erfolgreicher Arbeit den Pflanzen reichlich genetisches Material entnommen.

Neben der Arbeit im Labor kam beim Unibesuch auch der Bereich Technik nicht zu kurz. In der Werkstatt der IT-Abteilung brachten Studierende den Gästen neuartige Einsatzmöglichkeiten von 3D-Druckern näher, indem sie das plastische Modell eines „T-Rex“ entstehen ließen.

„Für unsere Schülerinnen und Schüler wäre es großartig, wenn es künftig zu einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen der Universität Koblenz und unserer Schule kommen würde“, betont Realschullehrer Till Taxis, der die Kooperation zwischen seiner Schule und der Uni Koblenz betreut, die im „Netzwerk Campus-Schulen“ ohnehin partnerschaftlich verbunden sind.

Konkrete Pläne, wie die künftige Zusammenarbeit aussehen soll, gibt es auch schon. So möchte die Leiterin des Ada-Lovelace-Projekts, Ruth Sandforth, zweimal pro Halbjahr Schülerinnen der St. Thomas Realschule plus zu einem MINT-Workshop an die Uni einladen.

„Von einer Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz und ihrem tollen Ada-Lovelance-Projekt können unsere MINT-interessierten Schülerinnen nur profitieren“, ist sich Schulleiterin Vicky Plitt sicher. Und auch Sina aus der siebten Klasse fände es prima, im nächsten Schuljahr wieder zu „spannenden Workshop“ an die Uni zu fahren.

Ruth Sandforth (rechts), Leiterin des Ada-Lovelace-Projekts an der Universität Koblenz, hieß die Gäste von der St. Thomas Realschule plus Andernach an „ihrer“ Uni willkommen. Foto: privat

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