Allgemeine Berichte | 27.03.2019

Traditionelle Veranstaltung am Franziskus Gymnasium Nonnenwerth

„MINT am Abend“

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.Fotos: Helmut Meixner

Remagen. „Haben Sie ihrem Hund heute schon die Zähne geputzt?“ - mit dieser Frage überraschte Giulia de Novellis die zahlreich erschienenen Zuhörer bei der Traditions-Veranstaltung MINT am Abend, die kürzlich bereits zum zehnten Mal am Franziskus Gymnasium Nonnenwerth stattfand. Die angehende Abiturientin präsentierte dort die Ergebnisse ihrer Facharbeit zum Thema „Zahnsteinprophylaxe beim Hund“, für die sie in einer Fallstudie verschiedene Methoden zur Entfernung von Zahnstein bei ihrem eigenen Hund verglichen hatte.

Auch in diesem Jahr ist das Inselgymnasium wieder mit einer ganzen Reihe von Projekten bei Jugend forscht und Schüler experimentieren sowie bei weiteren Wettbewerben vertreten. Viele Wettbewerbsbeiträge sowie Facharbeiten von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 wurden an diesem Abend im Rahmen einer spannenden und unterhaltsamen Wissenschafts-Show präsentiert, zu der weit über 100 Besucher die Aula füllten:

Thorsten Fuchs präsentierte seine Studien zu Faserverbundwerkstoffen wie Carbon oder glasfaserverstärkten Kunststoffen. Carlos Schäfer untersuchte verschiedene Kunstwerke auf den Goldenen Schnitt. Yannick Schober hatte im Rahmen seiner Facharbeit eine Woche am CERN geforscht und konnte von seinen Forschungen zu Antimaterie berichten. Paula Hoffmann hatte verschiedene Methoden zur DNA-Isolation auf ihre Effizienz hin überprüft, während Max Leiwig die Sicherheit des RSA-Verfahrens unter die Lupe nahm, das beim Verschlüsseln von Nachrichten im Internet eine herausragende Rolle spielt. Lea Schikalla untersuchte, wie sich Enzyme in Alginatkügelchen verhalten, die man aus dem Modegetränk Bubble-Tea kennt. Kilian Wolf entwickelte verschiedene Testverfahren zur Diagnostik von Schwerhörigkeit, Anna Stettner untersuchte, inwiefern akustische und visuelle Reize die Lernfähigkeit von Schülern beeinflussen. Siegerin des Abends im schulinternen Science-Slam-Wettbewerb wurde nach einem spannenden Publikumsvotum Nadine Wolf mit ihrem Vortrag zur Rot-Grün-Schwäche. Sie machte deutlich, inwieweit diese erblich bedingte Besonderheit Menschen in ihrem Alltag einschränkt.

Jüngere zeigen stolz ihre Ergebnisse

In der Pause zwischen den Vorträgen schlug dann die Stunde der jüngeren Schülerinnen und Schüler, die stolz ihre Ergebnisse aus Wettbewerben, aus der Forscher- und der Programmier-AG präsentierten:

Mirja Deffner, Nina Trudrung und Viktoria Lips hatten für den Wettbewerb Explore Science eine Sortiermaschine gebaut, die mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Präzision eine Mischung aus fünf verschiedenen Sorten Teilchen auseinander sortieren kann. Erik Schaarschmidt, Finn Hornung und Silas Kalkofen waren gleich mehrfach vertreten. Neben einem Computerspiel, das von ihnen programmiert wurde, hatten sie auch ein funktionstüchtiges Modell eines Transrapids gebaut. Anna Rummler und Kira Wambach konnten das Publikum mit einem eigens programmierten Computerspiel überraschen, in dem man als Käfer kleine Futterkugeln aufsammeln muss.

Aufgelockert wurde dieser bunte Strauß wissenschaftlicher Themenstellungen durch musikalische Beiträge der Musik-Leistungskurse der Jahrgangsstufen 10 und 12 unter der Leitung von Schulleiterin Andrea Monreal. Hier zeigte sich wieder einmal, welche verschiedenartigen Talente in vielen Nonnenwerthern schlummern. Gleich drei der Musiker waren parallel dazu auch Vortragende an diesem Abend.

Die Siegerin des Abends im schulinternen Science-Slam-Wettbewerb Nadine Wolf.

Die Siegerin des Abends im schulinternen Science-Slam-Wettbewerb Nadine Wolf.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.Fotos: Helmut Meixner

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