Beim scheidenden Ortsbürgermeister von Ettringen Werner Spitzley intonierten die Akteure „Adieu mein kleiner Gardeoffizier“
Mai-Wecken der Ettringer Blaskapelle ist Tradition
Ettringen.Man glaubt es kaum, aber diese alte, schon ehemals in Ettringen ausgeübte Tradition gibt´s nunmehr seit 32 Jahren von der Blaskapelle, am Morgen des 1. Mai, ab 6 Uhr im Eifeldorf Ettringen. Während viele „Dilledäpp“ sich noch in ihren wohlig warmen Betten befinden, hält diese Musikanten keiner mehr zu Hause. Denn hier, im „Dorf mit Herz“ wird noch das alte Brauchtum des Maiweckens sehr gepflegt. „Die Bürger des Ortes mit Musik zu wecken, was gibt es eigentlich schöneres?“ freuten sich die Musiker. „Dieses musikalische Highlight ist ein Stück Ettringer Tradition, auf das wir alle nicht verzichten möchten. „Wenn man den Nachwuchs sieht, dann ist mir darum nicht bange“, so ein Ettringer in früher Morgenstunde als auch in diesem Jahre wieder ein „anstrengender“ Arbeitstag der musikbegeisterten Akteure der renommierten Blaskapelle Ettringen unter ihrer exzellenten Meister-Dirigentin Jenny Schaaf, auf den Stufen der Pfarrkirche begann. Da waren sie alle dabei von den kleinsten musikbegeisterten Akteuren, bis hin zu den Blaskapellen-Urgesteinen. An fast 40 Haltepunkten innerhalb des Dorfes am Hochsimmer, beginnend als die Uhr der Kirche sechsmal schlug, erklangen am vergangenen Sonntag, (1. Mai), die schönsten Maiweisen. „Komm lieber Mai und mache“, das „Ettringer Steinmetzlied“, oder der Dauerbrenner „Der Mai ist gekommen“. Aber nicht nur die Akteure waren auf den Beinen, auch für viele Ettringer hatte diese Morgenstund bereits „Gold im Mund“ Und sie hatten liebevoll vieles für den Empfang der Musiker vorbereitet. Klar, das es dann, im Laufe des Tages, im Ort hier ein Schnäpschen, dort ein Tässchen Kaffee, Schnittchen, Würstchen mit Brötchen oder für die jungen Musikakteure Limonade gab. „Was würden wir nur ohne unsere Fans machen ?“, so Werner Bell, ein Mann der ersten Stunde, zu unserer Zeitung. Wenn man einmal bedenkt, was da in 32 Jahren alles so an Liedern bei Auftritten am 1. Mai in Ettringen zusammenkommt. Zu den, musikalisch geehrten gehörte auch wieder Ettringens Ortschef, Werner Spitzley. In diesem Jahre bekam er ein besonderes Lied gespielt. Da er zum letzten male in seinem Amt als Ortsbürgermeister besucht wurde, erklang eigens für ihn das „Adieu mein kleiner Gardeoffizier“. Blaskapellen „Chef“, Alexander Schuster, würdigte die immerwährend gute Verbindung des Klangkörpers mit Werner Spitzley, versicherte gegenüber Blick aktuell, dass man ihn weiter am 1. Mai aufsuchen wird und die Akteure alles daran setzen, das Maiwecken, als „Dauerläufer“ zu erhalten. „Dieser alte musikalische Weck-Brauch soll nicht sterben, dazu wollen wir mit beitragen“, so der Vorsitzende am Ende eines langen musikalischen Tages. Na also, der Mai kann immer gerne kommen, in Ettringen wird er auch weiterhin musikalisch begrüßt.
Bernd Schmitz
Zu den musikalisch geehrten gehörte auch wieder Ettringens Ortschef, Werner Spitzley. In diesem Jahre bekam er ein besonderes Lied gespielt. Da er zum letzten male in seinem Amt als Ortsbürgermeister besucht wurde, erklang eigens für ihn das „Adieu mein kleiner Gardeoffizier“. Blaskapellen „Chef“, Alexander Schuster, würdigte die immerwährend gute Verbindung des Klangkörpers mit Werner Spitzley, versicherte gegenüber Blick aktuell, dass man ihn weiter am 1. Mai aufsuchen wird. In der vorderen Reihe (v.r.) Vorsitzender Alexander Schuster, Ortschef Werner Spitzley und Dirigentin Jenny Schaaf. Foto: Bernd Schmitz
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt traditionsreichen Linzer Klapperlauf seit über 40 Jahren
Gelebte Tradition und Gemeinschaft - Klapperlauf in Linz
Linz. Der Klapperlauf in Linz am Rhein ist weit mehr als ein Brauch – er ist gelebte Tradition, Gemeinschaft und ein eindrucksvolles Zeichen regionaler Verbundenheit. Die VR Bank RheinAhrEifel eG begleitet dieses besondere Ereignis bereits seit über 40 Jahren als verlässlicher Partner und Förderer.
Weiterlesen
