„Jugend forscht“-Regionalentscheid in Koblenz
Maifelder Schüler erfolgreich
172 Teilnehmer beweisen echten Erfindergeist
VG Maifeld. Wie lässt sich biologisches Porzellan herstellen? Gibt es eine datenschutzsichere Alternative zur Sprachassistentin „Alexa“? Oder lässt sich eine Fahrradgangschaltung auch drahtlos realisieren? Solchen Fragen sind insgesamt 172 Schüler aus dem Westerwald, dem Großraum Koblenz und aus der Eifel nachgegangen. 90 Projekte hatten sie zum Koblenzer Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ angemeldet und stellten sich nun in den Räumen der Hochschule Koblenz den kritischen Fragen von 48 Juroren in unterschiedlichen Fachgebieten.
Eindruck machten dabei unter anderem Luis Schommer sowie Pascal und Maurice Winkel von der IGS Maifeld in Polch. Sie hatten sich darüber geärgert, dass aus Brandschutzgründen keine Bilder in den Fluren der Schule aufgehängt werden dürfen. Ihre Mission: ein Papier herzustellen, das schwer entflammbar ist und im Kunstunterricht eingesetzt werden kann. Mit Erfolg: Sie setzten Ammoniumphosphat ein und erzielten damit den gewünschten Effekt. Der erste Platz in der Kategorie Arbeitswelt lautete am Ende das Ergebnis bei „Schüler experimentieren“ – verbunden mit der Qualifizierung für den Landeswettbewerb am 9./10. Mai in Ingelheim.
Auf dem dritten Platz im Bereich Biologie landeten Sina Meister und Hendrikje Wolf vom Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld. Den Preis erhielten auch sie aus den Händen von Christian Schröder, dem Wettbewerbspaten von der Energieversorgung Mittelrhein. „Kleine Tiere ganz groß“ hieß das Thema ihrer Arbeit. Ihr besonderes Augenmerk galt dabei einer speziellen Ameisenart.
Sie untersuchten vor allem die Reaktion auf Gerüche.
Angesichts der hohen Qualität der Forschungsergebnisse zeigte sich Wettbewerbspate Christian Schröder von der Energieversorgung Mittelrhein (evm) sehr beeindruckt: „Was Ihr hier gezeigt habt, macht uns wirklich stolz. Für uns gibt es deshalb nur Gewinner.“ Seit 19 Jahren ist die evm bereits Partner von „Jugend forscht“ und fördert damit den wissenschaftlichen Nachwuchs. Professor Dr. Johann Stolz von der Hochschule Koblenz griff das auf und rief den Schülern zu: „Bleibt neugierig!“ Wie sehr sich das lohnt, zeigt das Beispiel von Max von Wolff, der im vergangenen Jahr zu den Gewinnern in Koblenz zählte und am Ende mit seiner Forschung zur Niederschlagsmessung sogar Bundessieger im Fach Physik wurde.
Pressemitteilung
Energieversorgung Mittelrhein AG
