Allgemeine Berichte | 19.05.2020

Neues vom „Mainachtsmann“

Mainachtsmann schickte „Hope“ nach Adenau

Zur Freude der Bürger kam das Rentier „Hope“ nach Adenau. Es wurden immer maximal zwei Personen fotografiert und anschließend digital aufgearbeitet, damit mehr Leute auf den Fotos zu sehen sind. Foto: privat

Adenau. Anfang der Woche stellten Robert Hövel und Peter Linnerz, Freunde der „Säujass Veedelsgemeinschaft“, fest, dass die besonderen Geschenke, die der Mainachtsmann mitgebracht hatte, weg waren. Sehr enttäuscht, schrieben sie einen Brief an den Mainachtsmann und teilten ihm die Sachlage mit. Der wollte die besorgten Bürger nicht im Stich lassen und schickte sein Lieblingsrentier mit Namen „Hope“ nach Adenau. Mit neuem Schlitten, Skiern und als Zeichen der guten Hoffnung einem alten Umhang vom Weihnachtsmann, der ihm eh nicht mehr passte, da er zu dick geworden war…

So kam das tapfere Rentier in Adenau an. Mit der Mitteilung, dass die Sachen nicht gestohlen, sondern von Sammlern und Souvenirjägern in Sicherheit gebracht worden waren, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Da Adenau durch den Besuch des Mainachtsmannes als einzige Stadt Deutschland-weit auserkoren wurde, musste man damit rechnen, dass die Begierde anderer Städte wuchs. Genauso wie es in England ist, die den Künstler „Banksy“ haben und täglich neue Touristen kommen und Fotos machen, wie es bis dahin auch in Adenau war. Das beruhigte die zwei Freunde, aber dann kam Karl-Heinz Korden (Gründungsmitglied der Adenauer Karnevalsgesellschaft) ganz verzweifelt an und erzählte, dass im Radio die Nachricht kam, dass der Präsident des Rheinischen Karnevals die Empfehlung gab, die Karnevalssession 2020/21 abzublasen. Nicht meinen geliebten Karneval! Er nahm sich eine Kerze und wollte sie in der Kirche aufstellen und dafür beten, dass dies nicht passiert. Die Kirche war jedoch geschlossen und so ging er enttäuscht heim. Jetzt kann nur noch ein Wunder helfen. Da sah Karl-Heinz seine Freunde Peter und Robert am Maibaum stehen und erinnerte sich an das Maibaumwunder. Freudestrahlend lief er zu den beiden und erkannte das Rentier „Hope“. Nun keimte wieder Hoffnung in ihm auf und er stellte seine Kerze am Maibaum auf, mit der Bitte, es ihm nachzumachen, damit Wünschen sich lohnt. „Hope“ verabschiedete sich und flog zurück zum Mainachtsmann, der selbst leider nicht kommen konnte, aber vermutlich Anfang Juni wieder in Adenau ist. „Hope“ bat seine neuen Freunde, den Mainachtsbaum am Samstag, 30. Mai , um 18 Uhr abzubauen, ein paar Bierchen zu trinken, die natürlich kostenlos sind, und die Requisiten ins Bauernmuseum zu bringen.

Zur Freude der Bürger kam das Rentier „Hope“ nach Adenau. Es wurden immer maximal zwei Personen fotografiert und anschließend digital aufgearbeitet, damit mehr Leute auf den Fotos zu sehen sind. Foto: privat

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