Weinfest in Ernst
Majestäten Lydia und Stefanie baten zum Weinfest
Brillantfeuerwerk - Musikunterhaltung - Entenrennen - Festumzug
Ernst. An vier feucht-fröhlichen Weinfesttagen stand in Ernst an der Mosel einmal mehr der Rebensaft mit seiner geschmacklichen Vielfalt im Mittelpunkt des Geschehens. Trefflich ausgestattet mit einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm, lockte das Event dann auch erwartungsgemäß
viele hundert Gäste von nah und fern an die Ernster Moselpromenade, wo sie bei ihren Gastgebern viele schöne Stunden mit leckeren Weinen und rustikalen Leckerbissen aus der Winzerküche verbrachten. Das Feuerwerk „Funkelnder Herrenberg“ bedeutete den gelungenen
Einstieg in ein Traditionsfest, das neben treuen Stammgästen auch alljährlich wieder neue Weinfreunde begrüßen kann. Die erlebten die offizielle Eröffnung der Festivität mit den herzlichen
Willkommensgrüßen von Weinkönigin Lydia und Weinprinzessin Stefanie. Dazu hob man gemeinsam die Gläser, aus denen Riesling, Rivaner, Dornfelder, Burgunder und Co. stets mit Begeisterung verkostet wurden. Über eine hervorragende Unterhaltung bekannter Bands, Spielmannszüge, Blaskapellen und Fanfarenkorps konnte man sich an allen Festtagen freuen und auch das 15. internationale Entenrennen am Moselufer war wieder ein Garant für reichlich Gaudi. Das gipfelte am Abend unter den abschließenden Siegern in einer amüsanten Preisverleihung. Doch bevor das Ernster Federvieh zum Start in den Wettbewerb aufrief, erlebten die Weinfreunde mit dem großen historischen Festumzug unter dem Motto „Leben und Arbeiten im Moseldorf anno dazumal“ den Festhöhepunkt.
Der bahnte sich als farbenfroher Lindwurm den Weg durch die malerischen Gassen und fand seinen Zieleinlauf auf dem Moselfestgelände, wo an allen Festtagen Sitzplätze rar waren. Der Montag gehörte nach Plünderung der großen Kaffee- und Kuchentafel traditionsgemäß den Kindern, die sich diesbezüglich ausführlich auf einem Spiel- Spaß-Spannung-Parcours austoben konnten. Seinen deftig-geschmackvollen Ausklang erfuhr das Weinfest auch heuer mit dem Servieren des „Ernscher Weinkäs`“ mit knusprigem Bauernbrot durch die örtlichen Marktfrauen. TE
Der Ernscher Winzernachwuchs kann sich sehen lassen. Er war auch heuer mit Freude dabei.
