Allgemeine Berichte | 01.06.2016

Heimatverein Meckenheim e. V. besuchte die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt

Marc Chagall und die Mainzelmännchen

Besichtigung der Kirche St. Stefan und des Sendezentrums des ZDF

Bei einer Führung durch die Studios des ZDF erfuhren die Mitglieder des Heimatvereins einiges über das alltägliche Fernsehprogramm. privat

Meckenheim. Bei strahlendem Frühlingswetter machten sich die Mitglieder des Heimatvereins Meckenheim auf den Weg nach Mainz. Ziel waren die Kirche St. Stefan mit ihren berühmten Fenstern von Marc Chagall und das Sendezentrum des ZDF. Während der Führung erfuhren die Mitglieder zunächst die Geschichte der Kirche St. Stefan, die 990 durch Erzbischof Willigis als Gebetsstätte des Reiches erbaut wurde, wahrscheinlich im Auftrag der Kaiserin Theophanu. Die Kirche ist vor allem durch die weltberühmten Glasmalereien von Marc Chagall bekannt, die dieser als Zeichen christlich-jüdischer Aussöhnung erschuf. Der Eintritt in die Kirche war ein besonderes Erlebnis, man befand sich in einem hohen Raum, der von einem leuchtenden Blau durchflossen war. Blau war die bevorzugte Farbe von Marc Chagall, und seine Fenster im Chor der Kirche erstrahlten in allen Blautönen. Mit den dargestellten biblischen Gestalten und Ereignissen hätte man sich mehrere Stunden beschäftigen können. Aber der zweite Teil der Fahrt lockte und die Gruppe wurde beim ZDF auf dem Lärchenberg erwartet. Ein Gästeführer stand schon bereit, um die Besucher in Empfang zu nehmen und sie zunächst zur Kantine zu geleiten, schließlich war Mittagszeit. Ein reichhaltiges Essensangebot ließ keine Wünsche offen, doch wer insgeheim gehofft hatte, vielleicht die eine oder andere aus dem Fernsehen bekannte Persönlichkeit zu sehen, wurde enttäuscht. Die Aufklärung dieses Umstandes erfolgte bei der anschließenden Führung: Ungeschminkt und „ in Zivil“ erkennt man niemanden. Zügig ging es dann von Studio zu Studio, wo man die moderne Technik erklärt bekam, und manch einem beim Anblick der riesigen Scheinwerfer- und Beleuchtungsanlagen im wahrsten Sinne des Wortes ein „Licht aufging“. Es bestand die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen, und viele werden die abendlichen Nachrichtensendungen und Talkshows jetzt mit anderen Augen betrachten. Umfassend wurde die Verteilung der einzelnen Studios über die Republik erläutert und die Verwendung der Finanzmittel, unter anderem auch der Rundfunk- und Fernsehgebühren, dargelegt. Der ZDF-Fernsehgarten im Außengelände wurde ebenfalls besucht. Zwei Stunden vergingen wie im Flug und die Mitglieder des Heimatvereins hätten gerne noch länger zugehört, doch es wurde Zeit und der Bus wartete für die Rückfahrt. Pünktlich, aber müde erreichten die Reisenden Meckenheim und alle befanden, dass es ein gelungener Tag war und wünschten sich: „Weiter so.“

Bei einer Führung durch die Studios des ZDF erfuhren die Mitglieder des Heimatvereins einiges über das alltägliche Fernsehprogramm. Foto: privat

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