Foto-Live-Show anlässlich des 10-Jährigen Bestehens des Umweltnetzwerks Kirche
„Markus Mauthe – An den Rändern des Horizonts“
Am Montag, 18. November
Vallendar. Seit zehn Jahren besteht der Verein Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel und bietet Kirchengemeinden Unterstützung in Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes. Passend zu diesem Jubiläum präsentiert am Montag, 18. November, Greenpeace die Foto-Live-Show „Markus Mauthe – An den Rändern des Horizonts - Eine Reise zu den Indigenen Gemeinschaften und verborgenen Schönheiten unserer Erde“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Pallottikirche am Haus Wasserburg, Pallottistraße 2, 56179 Vallendar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für sein neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace machte sich der Naturfotograf Markus Mauthe auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen leben. Insgesamt drei Jahre lang war Markus Mauthe in Afrika, Asien, am Nordpolarkreis und in Südamerika unterwegs. Der Ausnahmefotograf bildet in seiner Fotoshow die Traditionen und Gebräuche von 11 indigenen Gemeinschaften ab, die in Tropenwäldern, in der Savanne, auf dem Ozean und in der Arktis zu Hause sind. Das Ergebnis dieser Expeditionen ist eine einzigartige multimediale Live-Show, die einen spannenden Ausschnitt der kulturellen und ökologischen Vielfalt unseres Planeten zeigt. Als Umweltaktivist ist Mauthe Chronist des Wandels, dem die indigenen Gesellschaften heute durch Umweltzerstörung, Globalisierung und Klimawandel unterworfen sind. Wie die Awá, eine von 320 Bevölkerungsgruppen im Amazonasgebiet Brasiliens. Pfeil, Bogen, traditionelle Kleidung und Schmuck sind bei ihnen keine bloße Dekoration für Besucher und Touristen, sondern zeugen noch von einem Leben im Einklang mit der Natur. Doch keinen Kilometer entfernt, donnern jeden Tag an ihrem Dorf hunderte mit Eisenerz beladene Züge vorbei und bringen Siedler mit, die immer weiter in die Wälder vordringen. Das Dorf der Awá ist eine Insel inmitten landwirtschaftlicher Nutzflächen. Mauthes Live-Reportage hält aber auch die magischen Momente bereit, wo der Fotograf eine Welt betritt, die losgelöst von Zeit und Raum zu sein scheint. Etwa bei den Mundari im Südsudan, die in Symbiose mit ihren großhornigen „Rindern der Könige“ leben; oder als er nach langer Suche endlich auf eine Familien der Bajau trifft, die - wie ihre Vorfahren - in einem kleinen Boot als Seenomaden ausschließlich auf dem Meer lebt. Überirdisch erscheinen auch die bis zu 20 Meter hohen Baumhäuser der Korowei unter dem Sternenhimmel von Western Papua. Die Präsentation findet in Zusammenarbeit mit dem Haus Wasserburg und mit dem Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. anlässlich seines 10-jährigen Bestehens statt. Der Eintritt ist frei. Eine Platzreservierung ist nicht möglich.Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Interessiert unter www.greenpeace.de/an-den-raendern-des-horizonts, weitere Bilder und zukünftig Videos sind zu erhalten bei Frau Schlüter 0171 5 62 67 08, E-Mail: astrid.schlueter@greenpeace.org
Pressemitteilung des
Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel
