Allgemeine Berichte | 31.05.2017

Behinderten- und Rehabilitationssportverband Rheinland-Pfalz veranstaltete 31. Ebernacher Wandertag

Marschieren und Spazieren mit Moselblick

Im Rollstuhl oder zu Fuß ging es auf der kleinen Strecke durch die Weinberge der Mosel.

Cochem. Nahe an den Rekordmarken bewegte sich die Teilnehmerzahl beim 31. Ebernacher Wandertag: Auch im Jahr 2017 machten sich mehr als 1300 Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung auf, um einen entspannten und ereignisreichen Tag auf den Wegen quer durch die Mosel-Weinberge und die angrenzenden Wälder zu erleben.

Seit 1986 veranstaltet der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Rheinland-Pfalz (BSV) gemeinsam mit der BSG Fortuna Ebernach und seit vielen Jahren auch in Kooperation mit Special Olympics den Wandertag, der nicht nur das erste, sondern auch immer noch das größte Event dieser Art in ganz Deutschland ist.

Das Konzept mit mehreren unterschiedlichen Strecken ist ein Markenzeichen des Wandertags. Die Veranstaltung soll den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmer entsprechen. Für Rollstuhlfahrer muss ebenso etwas dabei sein wie für körperlich sehr leistungsfähige und sportlich ambitionierte Wanderer.

Die große Runde führte über die Höhen durch die Wälder. Damit stellten auch einige kräftige Steigungen besondere Herausforderungen für die Wanderer dar.

Wie in fast jedem Jahr wurde auch 2017 das vorbildliche Engagement zum Wohl der Menschen mit Behinderung wieder mit gutem Wetter belohnt. Wie immer konnten sich die Veranstalter auch auf zahlreiche Helfer von Feuerwehr, DRK und THW verlassen. Konstanz ist ein wichtiger Aspekt, weil sich viele Teilnehmer alljährlich einen gewohnten Rahmen wünschen. Dennoch gibt es auch ständig kleine Neuerungen - nicht nur in der Streckenführung.

Vor Jahren wurden die Anstecknadeln für alle Wanderer eingeführt, die ein beliebtes Souvenir geworden sind. Im vergangenen Jahr kamen dann T-Shirts hinzu, die für einen geringen Obolus erstanden werden können. Positiv aufgenommen wurde in diesem Jahr der Luftballon-Wettbewerb für alle Gruppen aus den zahlreichen Behinderten-Einrichtungen.

Das gesellige Beisammensein auf den Strecken, aber auch bei der Mittagsrast in Ernst und dem abschließenden Kaffee-Kuchen-Treff im Kloster Ebernach ist für viele Teilnehmer der noch deutlich wichtigere Aspekt als die körperliche Ertüchtigung. Entsprechend war es wieder ein höchst entspannter Tag in der schönen Mosel-Landschaft. Und es darf getrost davon ausgegangen werden, dass der Termin im Mai 2018 bei fast allen Einrichtungen im Kalender schon vorgemerkt ist.

Der Andrang an den Verpflegungsstationen war groß.

Der Andrang an den Verpflegungsstationen war groß. Foto: Picasa

Ein kräftiger Schluck zur Stärkung: eine Wasser-Station auf der mittleren Strecke.privat

Ein kräftiger Schluck zur Stärkung: eine Wasser-Station auf der mittleren Strecke.Fotos: privat Foto: Picasa

Im Rollstuhl oder zu Fuß ging es auf der kleinen Strecke durch die Weinberge der Mosel. Foto: Picasa

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