Kleiner Ort mit reger Beteiligung
Martinszug in Gimmersdorf ist Dorfevent
Fackeln begleiteten Kinder auf ihrem Weg
Wachtberg-Gimmersdorf. Ein kleiner, aber illustrer Martinszug startete Anfang November um 17:30 Uhr auf dem Dorfplatz gegenüber dem Dorfsaal in Gimmersdorf. St. Martin zog mit seinem Kaltblutpferd voran, während die Jugendfeuerwehr Villip den Weg der kleinen und großen Zugteilnehmer vorneweg mit Fackeln erleuchtete. Für die gekonnte musikalische Unterstützung sorgte wieder das Musikensemble der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule. Obwohl der knapp 900 Seelen fassende Ort selbst weder über Schule noch Kindergarten verfügt, war die Beteiligung mit rund 200 Aktiven sehr rege. „Es kommen nicht nur Kinder und Familien von hier. Viele Kinder bringen auch Freunde mit“, erklärte Frans Bollebakker vom Verein „Gimmersdorf Aktiv“.
Schon seit elf Uhr war man mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen. Man hatte sich auf dem Dorfplatz getroffen, um Holz für das Feuer zu holen und das Martinsfeuermaterial aufzubauen. Für die tatkräftigen Helfer gab es im Anschluss warmes Essen. Kinder durften in Begleitung ihrer Eltern selbstverständlich ebenfalls helfen. Auf dem Dorfplatz traf man sich nach dem Zug und dem traditionellen Schnörzen wieder, um dort das gesellige Beisammensein zu genießen. Mit Bratwürstchen, Glühwein, Kinderpunsch, Apfelschorle und Bier war für alles gesorgt, was Leib und Seele zusammenhält.
Die Jugendfeuerwehr erleuchtete mit Fackeln den Weg gleich hinter dem St. Martin für die Kinder.
