Zweckverband Ferienregion Laacher See stellt neues Konzept vor
Maskottchen „Laachus“ lotst Besucher durch die „sagenhafte“ Vulkanregion
Neues Marketingkonzept für die Region rund um den Laacher See
Mendig. Mit „Laachus“ hat die „Sagenhafte Vulkanregion Laacher See“ sich einen steinigen Kerl als neues Maskottchen ausgesucht, das die Gäste der Region künftig durch die Vulkanregion lotsen soll. Jörg Lempertz, Vorsitzender des Zweckverbands Ferienregion Laacher See begrüßte circa 100 geladene Gäste zu einer sogenannten „Kick-off-Veranstaltung“ im Mendiger Lava Dome, in deren Verlauf Katharina Pohl von der Agentur „marketingflotte“ aus Bad Neuenahr eine neue Marketingkonzeption vorstellte, die gemeinsam mit den Touristikern der Vulkanregion in eineinhalb Jahren ausgetüftelt worden war. Das Ziel des Zweckverband Ferienregion Laacher See war, die Region gemeinsam in eine noch wirksamere touristische Zukunft zu führen. Bei dem Zweckverband handelt es sich um einen Zusammenschluss der drei Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Pellenz . Nachdem man sich auf das Alleinstellungsmerkmal der Region, den Vulkanismus, geeinigt hatte, entstand die Umbenennung in: „Sagenhafte Vulkanregion“. Bevor Jörg Lempertz der Geschäftsführerin des Zweckverbandes, Sarah Radermacher sowie ihren Kolleginnen und Kollegen für deren herausragendes Engagement Danke sagte, erklärte er, wie es zu der neuen Bezeichnung „Sagenhafte Vulkanregion Laacher See“ kam. „Sagenhaft passt hier im doppelten Sinne: Zum einen ist unsere Region sagenhaft im Sinne von einzigartig und zum andern erzählen die Sagenfiguren Geschichten aus der Region. So zum Beispiel der Fischerjunge vom Laacher See, der schwarze Fuchs aus dem Brohltal oder Genoveva und Benno. Die Hauptrolle spielt jedoch das neue Maskottchen bei dem es sich um einen (Bims)-Stein handelt, der schwimmen kann.
Ein äußerst wissbegieriger Stein
Katharina Pohl von der „marketingflotte“ präsentierte „Laachus“ im Rahmen ihrer äußerst lebendig gestalteten Power-Point-Präsentation allerdings in einer Holzausführung. Auf das Markenzeichen von „Laachus“, nämlich eine pfiffige Nickelbrille, wurde jedoch nicht verzichtet. „Wir wollen Geschichten erzählen, denn diese berühren die Menschen mehr als sachliche Informationen“, so Katharina Pohl, die hinzufügte, dass man im Marketing hierbei von „Storytelling“ spreche. Selbstverständlich ist „Laachus“ nicht irgendwer: Seit langer Zeit liegt der Stein am Ufer des Laacher Sees herum, bis er per Zufall herausfindet, dass er anders ist als seine steinernen Kameraden – und das lässt ihn nicht ruhen. So beginnt die Geschichte, die Laachus von der Marketingflotte auf den Leib geschneidert wurde: Der wissbegierige Stein macht sich auf, angetrieben von dem Wunsch, eine Antwort auf die eine Frage zu bekommen: „Warum nur kann ich schwimmen, obwohl ich doch ein Stein bin?“
Eine steinige Odyssee
Seine abenteuerliche Reise führt ihn wie an einem „Roten Faden“ durch die gesamte Vulkanregion – inklusive Abstechern in die hiesige Sagenwelt. Startpunkt ist da, wo Laachus herkommt – in Maria Laach. Über den Lydiaturm, die Wolfsschlucht, die Trasshöhlen am Jägerheim, das Rodder Maar, die Burg Olbrück und das Tuffsteinzentrum Weibern führt der Weg Laachus weiter zum Riedener Waldsee, zum Gänsehalsturm, zum Hochstein in Obermendig und ins Naturschutzgebiet Thürer Wiesen, zur Fraukirch und in die Barockkirche in Saffig, zum Vulkanpark-Infozentrum Rauschermühle und zum Römerbergwerk Meurin. Einen wichtigen Fingerzeig bekommt Laachus bei der römischen Grabanlage bei Nickenich, bevor seine Reise über den Krufter Waldsee und die Wingertsbergwand schließlich im Museum Lava-Dome in Mendig endet. Hier endlich erfährt Laachus, warum er schwimmen kann.
Laachus wird auch für die künftigen Besucher der Vulkanregion eine wichtige Rolle spielen: Auf den Spuren des schwimmenden Steins werden sie mittels Flyern und Infotafeln durch die Region gelotst. Weitere Informationen über die „Sagenhafte Vulkanregion“ sind im Internet zu finden unter: www.vulkanregion-laacher-see.de. FRE
